Dieses undatierte Foto, das am Dienstag, dem 19. Mai 2009, von A&E Television zur Verfügung gestellt wurde, zeigt die 47 Millionen Jahre alten versteinerten Überreste eines Lebewesens von der Größe einer kleinen Katze.
KEYSTONE

Charles Darwin und seine Evolutionstheorie

20.01.2026
AGu
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Charles Darwin war ein wichtiger Forscher. Er wurde im Jahr 1809 in der Stadt Shrewsbury in Grossbritannien geboren und lebte bis 1882. Er war sehr gerne draussen in der Natur. Naturwissenschaften waren seine grosse Leidenschaft. Mit 22 Jahren machte er eine Reise mit einem Schiff. Diese Reise dauerte fünf Jahre und veränderte sein Denken für immer.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Charles Darwin war Brite und lebte von 1809 bis 1882. Sein Vater war Arzt.
  • Er begann ein Medizinstudium, brach es ab und machte danach ein Theologiestudium mit sehr guten Noten.
  • Er mochte Naturwissenschaften sehr und war oft draussen. Dort sammelte er Käfer und Pflanzen.
  • Eine fünfjährige Reise mit einem Forschungsschiff veränderte sein Denken.
  • Evolution bedeutet die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Dieser Prozess begann vor sehr langer Zeit und geht bis heute weiter.
  • Charles Darwins bekanntestes Buch heisst „Über die Entstehung der Arten“.

Kindheit, Familie und Ausbildung

Charles Darwin wuchs mit fünf Geschwistern auf. Sein Vater war Arzt. Sein Grossvater war ein bekannter Dichter. Seine Mutter starb, als Charles acht Jahre alt war. Sie gehörte zur reichen Familie Wedgwood, die in Grossbritannien für Keramik bekannt ist. Nach dem Tod der Mutter kümmerten sich seine älteren Schwestern um ihn.

Charles besuchte eine gute Privatschule. Schon früh zeigte sich, dass er Naturwissenschaften besonders mochte. Er verstand gut, wie die Natur funktioniert. In seiner Freizeit war er oft draussen. Dort sammelte er Käfer und Pflanzen und machte sie haltbar.

Sein Vater wollte, dass Charles Arzt wird. Darum begann er ein Medizinstudium. Da er kein Blut sehen konnte, brach er das Studium ab. Danach studierte er Theologie und schloss dieses Studium erfolgreich ab. An der Universität Cambridge lernte er den Professor John Stevens Henslow kennen. Dieser organisierte für ihn im Jahr 1831 eine fünfjährige Forschungsreise auf dem Schiff HMS Beagle. Während der Reise sammelte Charles viele Pflanzen, Tiere und Fossilien und schrieb alles genau auf. Diese Reise veränderte sein Denken stark.

HMS Beagle, die Forschungsreise

Das Schiff reiste an die Küste von Südamerika. Dort wollten die Forschenden Messungen machen. Sie fuhren entlang der Küsten von Peru, Chile, Patagonien und Feuerland. Sie besuchten auch verschiedene Inseln. Während der Reise kamen sie auf die Galapagos-Inseln sowie nach Brasilien und Australien. Charles Darwin beobachtete sehr viel und schrieb alles auf. Später nutzte er diese Notizen für seine Theorie über die Evolution.

Evolution, was ist das?

Evolution bedeutet die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Dieser Prozess begann vor Milliarden von Jahren und geht bis heute weiter. Die Evolution erklärt, wie viele verschiedene Lebewesen entstanden sind. Sie erklärt auch, warum Nachkommen anders sein können als ihre Vorfahren. Die Evolutionstheorie zeigt, wie sich Arten verändern. Eine Art besteht aus Lebewesen, die miteinander Kinder bekommen können. Jede Art hat besondere Merkmale, die weitergegeben werden.

Zum Beispiel: Eine Dogge und ein Dackel sind beide Hunde. Sie stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Tiere, die gut an ihre Umwelt angepasst sind, überleben besser. Tiere, die schlecht angepasst sind, sterben aus. Das nennt man natürliche Auswahl.

Die Naturwissenschaft erklärt die Entstehung der Welt nicht mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. Auch der Mensch ist Teil der Evolution. Für Wissenschaftler*innen ist die Entwicklung des Lebens ein natürlicher Vorgang.

Das Werk „Über die Entstehung der Arten“

Charles Darwin wartete lange, bis er seine Ideen veröffentlichte. Erst viele Jahre nach der Reise mit der HMS Beagle tat er das. Er sprach mit vielen anderen Forschenden aus verschiedenen Ländern. Ihre Ergebnisse bestätigten seine Beobachtungen. Besonders seine Studien zu Schildkröten und Vögeln zeigten ihm, dass sich Arten an ihre Umwelt anpassen. Charles wusste, dass seine Ideen der biblischen Schöpfungsgeschichte widersprechen. Im Jahr 1859 veröffentlichte er das Buch „Über die Entstehung der Arten“. Damit wurde er der Begründer der Evolutionsbiologie.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A1 vereinfacht.

Arbeitsmaterial

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