Die SRG-Halbierungsinitiative
Am 8. März stimmen wir über die SRG-Halbierung Initiative ab. Aber was ist das? Und was passiert, wenn die Initiative angenommen oder abgelehnt wird?
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Bei der Initiative geht es darum, ob Haushalte und Unternehmen weniger Radio- und Fernsehgebühren zahlen sollen.
- Wenn die Initiative angenommen wird, zahlen die Menschen weniger Geld. Die SRG bekommt dann aber nur noch die Hälfte ihres Geldes.
- Wenn die Initiative abgelehnt wird, bleibt alles wie es ist.
Heute bezahlt jeder Haushalt 335 Franken pro Jahr für Radio und Fernsehen. Auch Unternehmen mit einem Umsatz von 500’000 Franken im Jahr müssen eine Abgabe bezahlen. Mit diesem Geld arbeiten verschiedene Radio- und Fernsehsender. Ein grosser Teil des Geldes geht an die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Jetzt gibt es eine Initiative. Sie will, dass Haushalte nur noch höchstens 200 Franken pro Jahr bezahlen. Unternehmen sollen gar nichts mehr bezahlen. Diese Änderung betrifft nur die SRG. Andere Sender sind nicht betroffen. Wenn die Initiative angenommen wird, hat die SRG nur noch die Hälfte ihres bisherigen Geldes.
JA zur SRG-Halbierung Initiative
Warum sagen manche Menschen Ja? Ein Grund ist: Viele finden es unfair, dass alle Haushalte zahlen müssen, auch wenn sie die SRG nicht nutzen. Mit 335 Franken hat die Schweiz die höchste Radio- und Fernsehabgabe der Welt. Ein weiterer Grund ist: Manche sagen, die SRG macht mehr als ihren eigentlichen Auftrag. Mit weniger Geld müsste sie sich wieder stärker auf ihre Hauptaufgaben konzentrieren. Auch finden einige Menschen es ungerecht, dass Unternehmen bezahlen müssen, obwohl sie kein Radio hören oder fernsehen.
NEIN zur SRG-Halbierung Initiative
Andere Menschen sagen Nein. Sie sagen, in schwierigen Zeiten braucht es verlässliche Informationen. SRF, RTS, RSI, RTR und Swissinfo informieren die Menschen in allen Sprachregionen der Schweiz. Die SRG ist das einzige öffentliche Medienhaus, das in vier Sprachen arbeitet. Sie bietet Informationen, Kultur, Sport und Unterhaltung auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch an. Wenn die SRG nur noch die Hälfte des Geldes bekommt, könnten viele dieser Angebote nicht mehr gemacht werden. Besonders stark betroffen wären die französische, italienische und rätoromanische Schweiz.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A1 vereinfacht.
Helfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!
Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.
Unterstütze uns