Wie in Kenia aus zwei Blechhütten eine Schule wurde
In der Schweiz haben wir gute Schulen. Es fehlt uns meistens an nichts. In Kenia ist das oft nicht so. Heute schauen wir uns an, wie dort eine Schule begann mit nur zwei Blechhütten und fünf Kindern.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Grace und Harrison starteten vor zehn Jahren mit fünf Kindern in zwei Blechhütten.
- Es fehlte an Stühlen, Heften, Licht und Wasser.
- Mit Hilfe aus der Schweiz entstand eine echte Schule mit festen Räumen, Regenwassertank und Solarstrom.
Bevor es in Mshomoroni eine Schule gab, konnten die Kinder kaum lernen. Viele Eltern arbeiteten als Tagelöhner, Fischer oder Verkäuferinnen. Sie hatten zu wenig Geld, um ihre Kinder in eine Schule zu schicken. Die Kinder spielten im Dorf oder am Strand, ohne etwas zu lernen.
Grace war Lehrerin, Harrison war Pfarrer und arbeitete auch im Hotel. Beide wollten etwas verändern. Sie gründeten 2014 eine Schule. Sie nannten sie „Harrison’s Primary School“. Sie hatten nur 90 Franken Startgeld. Grace unterrichtete die ersten fünf Kinder. Sie sassen auf einfachen Holzbänken. Die Tafel war ein bemaltes Brett.
90 Kinder in 2 Blechhütten
Bald kamen immer mehr Kinder. Schon nach kurzer Zeit waren es 90. Sie lernten in zwei Blechhütten mit Lehmboden. Es gab keine Stühle, keine Hefte, keinen Strom und kein Wasser. Nur ein einfaches Plumpsklo. Die Regierung drohte, die Schule zu schliessen.
Da kam Hilfe aus der Schweiz. Ein junger Arzt, Joshua Schmidli, kannte Harrison von früher. Er war beeindruckt und sammelte in der Schweiz Spenden. Viele Menschen gaben etwas Geld. Damit konnten sie die Schule vergrössern.
Sie bauten vier feste Klassenzimmer mit Zementboden, Fenstern und grossen Tafeln. Es war endlich hell und sauber. Ein grosser Tank sammelte Regenwasser vom Dach. So hatten sie Wasser zum Trinken, Kochen und für die Toiletten.
Die Eröffnung war ein riesiges Fest. Eltern, Kinder und Lehrpersonen kamen, tanzten und feierten. Zum ersten Mal gab es eine richtige Schule im Dorf. Heute lernen dort über 170 Kinder. Es gibt feste Gebäude, Strom von der Sonne und sogar ein kleines Nähatelier. Aber der Anfang wird nicht vergessen: zwei Blechhütten, fünf Kinder und ein grosser Traum.
Willst du unterstützen? Wir haben eine Idee
Die Schule braucht immer noch Unterstützung.Warum sammelt ihr nicht Geld mit eurer Klasse? Jetzt ist Weihnachtszeit – viele Menschen spenden gerne. Redet mit euren Lehrpersonen darüber. Backt zum Beispiel Güetzi und verkauft sie. Gebt einen Teil des Geldes für Kinder in Kenia. Kleine Hilfe von euch – grosse Freude für sie.
Übrigens: Im Dezember folgt der zweite Teil dieser Geschichte. Und im Januar erfahrt ihr in der Sendung «SRF bi de Lüt» mehr über Joshua, seine Vision und die Schule. Weitere Informationen: https://harrisonsprimaryschool.com/
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A1 vereinfacht.
Helfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!
Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.
Unterstütze uns