Der erste Schnee
Endlich ist es so weit: Der Winter ist da! Morgens ist es noch dunkel, wenn wir aufstehen, und abends wird es schon früh wieder finster. Jetzt fehlt nur noch eins – der Schnee! Aber hast du dich schon einmal gefragt, woher Schnee eigentlich kommt und wie er entsteht?
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Schnee kann nur fallen, wenn es richtig kalt ist – in den Wolken und bei uns am Boden.
- In kalten Wolken schweben winzige Wassertröpfchen und Staubkörnchen. Aus ihnen entstehen Eiskristalle.
- Viele Eiskristalle verbinden sich zu Schneeflocken – jede davon ist einzigartig!
In der Wolke beginnt das Schneewunder
Damit es bei uns auf der Erde überhaupt schneien kann, braucht es eine ganz besondere Wolke: eine Eiswolke. Sie muss richtig kalt sein – etwa zwischen minus 5 und minus 20 Grad! So kalt, dass sogar dein Atem gefrieren würde.
In dieser Wolke schweben winzige Wassertröpfchen und kleine Staubkörnchen. Diese Staubkörnchen sind wichtig, denn an ihnen kann sich Eis bilden. Wenn es kalt genug ist, frieren die Wassertröpfchen an diesen Staubteilchen – und es entsteht ein winziger Eiskristall.
Jetzt beginnt etwas Faszinierendes: Sechs Wasserteilchen lagern sich rund um das Staubkörnchen an. So bildet sich eine sechseckige Form, die aussieht wie ein kleiner Eisstern. Das ist der Anfang einer Schneeflocke!
Jeder Kristall ist ein kleines Kunstwerk
In einer Wolke ist es nicht überall gleich kalt. Manche Stellen sind wärmer, andere kälter. Darum wachsen Eiskristalle unterschiedlich. Einige sehen aus wie feine Sterne, andere wie kleine Plättchen. Keine Schneeflocke gleicht der anderen – jede ist einzigartig!
Wenn der Kristall grösser und schwerer wird, sinkt er nach unten. Auf dem Weg nach unten stösst er auf andere Kristalle. Diese verhaken oder kleben zusammen. So entsteht eine Schneeflocke, die langsam zur Erde fällt. Wenn viele Schneeflocken aus einer Wolke fallen, wird die ganze Welt weiss. Bäume, Strassen und Wiesen verwandeln sich in eine glitzernde Winterlandschaft.
Warum es nicht immer schneit
In den Wolken ist es fast immer kalt genug für Schnee – sogar im Sommer. Aber auf dem Weg zur Erde wird die Luft manchmal zu warm. Dann schmilzt der Schnee, bevor er unten ankommt, und es regnet statt zu schneien.
Damit es wirklich schneien kann, muss die Luft von der Wolke bis zum Boden kalt genug bleiben. Wenn das passiert, fallen endlich die ersten Flocken und bedecken alles mit einer weichen, weissen Schneeschicht.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B1 auf A2 vereinfacht.
Helfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!
Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.
Unterstütze uns