Der Ramadan
Am 17. Februar beginnt für Millionen Menschen auf der ganzen Welt eine besondere Zeit. An diesem Tag startet der Ramadan. Es ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. In dieser Zeit fasten gläubige Musliminnen und Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Der Monat soll die Menschen dazu bringen, innezuhalten und sich auf wichtige Werte im Leben zu besinnen.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Der Ramadan ist der heilige Fastenmonat der Muslime. Er steht für spirituelle Reinigung, Nächstenliebe und Disziplin.
- Die über 1400 Jahre alte Tradition passt sich heute modernen Lebensweisen an und fördert das Verständnis zwischen Kulturen.
- In der Schweiz erinnert der Ramadan daran, wie wichtig Respekt und gegenseitiges Verständnis für eine friedliche Gemeinschaft sind.
Die Ursprünge: Eine Reise zu den Wurzeln
Der Ramadan begann im Jahr 610 nach Christus auf der arabischen Halbinsel. In diesem Monat erhielt der Prophet Mohammed die ersten Offenbarungen des Korans. Deshalb gilt der Ramadan als der heiligste Monat im Islam. Das Fasten ist eine der fünf Säulen des Islams. Es soll helfen, Selbstbeherrschung zu lernen. Gleichzeitig soll es den Blick weg von materiellen Dingen hin zur inneren Entwicklung lenken. Ramadan ist deshalb keine Diät. Er soll Dankbarkeit für das eigene Leben stärken und das Mitgefühl für Menschen fördern, die weniger haben.
Bedeutung heute: Tradition trifft Moderne
Die muslimische Gemeinschaft hat den Ramadan über viele Jahrhunderte bewahrt. Doch seine Bedeutung hat sich mit der Zeit weiterentwickelt. In einer hektischen Welt bietet dieser Monat eine Pause. Menschen nehmen sich Zeit für Nachdenken, Gebet und soziale Verantwortung. Früher stand vor allem die lokale Gemeinschaft im Mittelpunkt. Heute nutzen viele Menschen auch digitale Medien, um weltweit auf Probleme aufmerksam zu machen oder Hilfsprojekte zu unterstützen. Der Ramadan wird zudem oft in den Medien erwähnt. Dadurch werden Werte wie Geduld, Frieden und Zusammenhalt stärker wahrgenommen.
Ramadan in der Schweiz: Brücken bauen
In der Schweiz ist der Ramadan ein Zeichen für das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, die verbindende Kraft solcher Traditionen zu erkennen. Wenn wir die Geschichten anderer Menschen anhören und ihre Bräuche verstehen, können wir Vorurteile abbauen. So setzen wir uns für eine friedliche Zukunft ein. Der Ramadan erinnert uns daran, dass Respekt nicht nur ein Wort ist, sondern im Alltag gelebt werden muss.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.
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