Die Abstimmungsunterlagen liegen zum Ausfuellen bereit, am Dienstag, 10. Februar 2026 in Bern.
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Die SRG-Halbierungsinitiative

26.02.2026
Jolan Ziörjen
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Am 8. März wird über die SRG-Halbierung Initiative abgestimmt. Doch was bedeutet das genau? Und was passiert, wenn die Initiative angenommen oder abgelehnt wird?

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Bei der SRG-Halbierung Initiative wird darüber abgestimmt, ob Haushalte und Unternehmen weniger Radio- und Fernsehgebühren zahlen sollen.
  • Wird die Initiative angenommen, zahlen die Menschen weniger Gebühren, aber die SRG verliert die Hälfte ihrer Einnahmen.
  • Wird die Initiative abgelehnt, bleibt alles wie bisher und die SRG behält ihre bisherigen Mittel.

Heute bezahlt jeder Haushalt in der Schweiz eine Radio- und Fernsehabgabe von 335 Franken pro Jahr. Auch Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 500’000 Franken müssen eine Abgabe bezahlen. Mit diesen Einnahmen finanzieren verschiedene Radio- und Fernsehsender ihren Auftrag. Ein grosser Teil des Geldes geht an die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Nun wurde eine Initiative eingereicht. Sie verlangt, dass Haushalte höchstens 200 Franken pro Jahr bezahlen sollen. Unternehmen sollen gar keine Abgaben mehr zahlen müssen. Diese Kürzung betrifft nur die SRG, nicht aber andere Radio- und Fernsehsender. Wenn die Initiative angenommen wird, hätte die SRG nur noch die Hälfte ihres bisherigen Budgets.

JA zur SRG-Halbierung Initiative

Warum stimmen manche Menschen Ja? Ein Argument ist, dass es unfair sei, wenn alle Haushalte bezahlen müssen, auch wenn sie die Angebote der SRG nicht nutzen. Mit 335 Franken hat die Schweiz eine der höchsten Radio- und Fernsehabgaben weltweit. Ein weiteres Argument ist, dass die SRG ihren eigentlichen Auftrag überschreitet. Mit weniger Geld müsste sie sich stärker auf ihren Kernauftrag konzentrieren. Ausserdem finden manche es ungerecht, dass Unternehmen bezahlen müssen, obwohl sie weder Radio hören noch fernsehen können.

NEIN zur SRG-Halbierung Initiative

Andere Menschen sagen Nein zur Initiative. Sie meinen, dass es gerade in unsicheren Zeiten verlässliche Informationen braucht. Sender wie SRF, RTS, RSI, RTR und Swissinfo sorgen dafür, dass Menschen in allen Sprachregionen Zugang zu unabhängigen Nachrichten haben. Die SRG ist das einzige öffentliche Medienhaus, das in vier Sprachen informiert. Sie produziert Informations-, Kultur-, Sport- und Unterhaltungsangebote auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Mit einer Halbierung der Einnahmen könnten viele dieser Angebote nicht mehr finanziert werden. Besonders stark betroffen wären die französische, italienische und rätoromanische Schweiz.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.

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