Messe FESPO in Zuerich am Donnerstag, 30. Januar 2020.
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Ferienplanung 2026 – clever geplant ist halb gewonnen

15.01.2026
Emil Georg Hager
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Weisst du schon, wohin du dieses Jahr in die Ferien gehen wirst oder was du während der schönsten Zeit des Jahres unternehmen möchtest, wie man oft sagt? Als Kind hast du bei diesen Entscheidungen ein gewisses Mitspracherecht. In den nächsten Wochen finden in der Schweiz die zwei grossen Ferienmessen in Bern und Zürich statt. Vielleicht kannst du dir dort zusammen mit deinen Eltern neue Ideen für die Ferien holen.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Grosses Sammeln von Ferienideen an den Ferienmessen in Bern und Zürich.
  • Die Hauptferien werden immer häufiger in den Herbst verlegt.
  • Feiertage geschickt nutzen und zusätzliche Ferientage gewinnen.

Auch Ferien sollten geplant werden. Für dich als Schüler*in ist das einfacher, denn mit 12 bis 13 Wochen Ferien pro Jahr kannst du entspannter planen. Für deine Eltern ist das schwieriger, denn die meisten Erwachsenen haben nur fünf Wochen Ferien. Ob Ferien stressig oder entspannt sind, hängt oft von der Planung ab. Wer früh plant, vermeidet Last-Minute-Stress. Am besten schaut ihr gemeinsam den Ferienkalender eures Kantons an. So kann die Familie die Ferien schon Monate im Voraus gut abstimmen und den besten Zeitpunkt auswählen.

Brückentage generieren und Feiertage optimal nützen

Früher war es oft so, dass Familien einmal pro Jahr lange Sommerferien von zwei oder mehr Wochen machten. In den letzten Jahren hat sich das aber verändert. Wegen der heissen Sommer möchten viele Menschen diese Zeit lieber in den Bergen verbringen, wo es kühler ist. Dafür werden die Herbstferien häufiger am Meer verbracht, wenn dort die Temperaturen angenehmer sind.

Diese Entwicklung wird heute bei der Ferienplanung berücksichtigt. Feiertage spielen dabei eine immer grössere Rolle. Mit einer guten Planung lassen sich rund um Feiertage zusätzliche freie Tage gewinnen. Der Kanton Zürich hat zum Beispiel mit dem Sechseläuten am 20. April und dem Knabenschiessen am 14. September zwei Feiertage, die jeweils auf einen Montag fallen. So lassen sie sich gut mit einem verlängerten Wochenende verbinden. Ähnliche Möglichkeiten gibt es in fast allen Kantonen. Besonders praktisch sind Feiertage, die auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen. Mit einem Brückentag entstehen dann schnell vier zusätzliche Ferientage, zum Beispiel an Auffahrt oder dieses Jahr am 1. Mai.

Kinder buchen die nächsten Ferien

Wer bei all den Möglichkeiten nicht mehr weiss, wohin die Reise gehen soll, kann sich an den kommenden Ferienmessen informieren. Diese finden in Bern vom 22. bis 25. Januar 2026 auf dem BERNEXPO-Areal und in Zürich vom 29. Januar bis 1. Februar 2026 an der FESPO & Golfmesse in der Messe Zürich statt. Dort geben Fachpersonen Tipps oder man kann die Ferien gleich buchen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Studien zeigen, dass immer seltener die Männer allein entscheiden, wohin die Ferien gehen. Heute hat oft die Frau und Mutter das letzte Wort, was auch gerecht ist. Noch stärker als früher werden aber die Kinder in die Planung einbezogen. Eltern möchten schliesslich mit ihren Kindern die schönsten Wochen des Jahres erleben. Manche Hotels gehen sogar so weit, dass Kinder im Kids Club am Computer ihre nächsten Ferien auswählen können. Am Ende brauchen sie dafür aber immer noch die Zustimmung der Eltern. Wir wünschen dir jetzt schon viel Freude bei der Ferienplanung!

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B1 auf A2 vereinfacht.

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