Mitglieder der Gruppe „Vietnam Veterans Against the War” (Vietnam-Veteranen gegen den Krieg) erheben während einer Kundgebung am Lincoln Memorial am Dienstag, dem 28. Dezember 1971, in Washington, D.C., ihre geballten Fäuste.
KEYSTONE

USA vor 150 Jahren

12.02.2026
Jolan Ziörjen
Artikel anhören

Heute, am 12. Februar, hätte Abraham Lincoln Geburtstag, wenn er nicht vor langer Zeit gestorben wäre. Doch wer war Abraham Lincoln? Und wie waren die Vereinigten Staaten zu dieser Zeit?

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Am 12. Februar hätte Abraham Lincoln, der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, Geburtstag.
  • Er war Präsident während des Bürgerkriegs und wollte die Sklaverei beenden.
  • Auch nach dem Verbot der Sklaverei wurden die Rechte dunkelhäutiger Menschen stark eingeschränkt und Rassismus und Unterdrückung bestehen bis heute.

Abraham Lincoln war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten. Er wurde am 12. Februar 1809 im US-Bundesstaat Kentucky geboren. Er wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Trotzdem wollte er viel lernen. Er las jedes Buch, das er finden konnte. So brachte er sich vieles selbst bei und wurde später ein erfolgreicher Rechtsanwalt. Zu dieser Zeit war die Sklaverei in den Vereinigten Staaten noch weit verbreitet. Dieses Thema wurde sehr wichtig im Wahlkampf um das Präsidentenamt. In seinen Reden sagte Lincoln klar, dass er gegen die Sklaverei war. Im November 1860 wurde er zum Präsidenten gewählt. Viele Menschen waren aber gegen ihn und gegen seine Meinung. Nach seiner Wahl begann ein grausamer Bürgerkrieg zwischen den Nord- und Südstaaten. Dieser Krieg dauerte vier Jahre. Am Ende gewannen Lincoln und die Nordstaaten. Nach dem Krieg konnte Lincoln die Sklaverei in den Vereinigten Staaten abschaffen. Doch nur fünf Tage nach dem Ende des Krieges wurde Abraham Lincoln am 15. April erschossen. Trotzdem gilt er bis heute als einer der wichtigsten Menschen in der Geschichte der USA.

Wie hat sich die USA seitdem verändert?

Nach dem Verbot der Sklaverei wurde das Leben für schwarze Menschen nicht sofort besser. In vielen Bundesstaaten gab es sogenannte „Black Codes“. Das waren Gesetze, die schwarze Menschen stark benachteiligten. Viele mussten für weisse Menschen arbeiten. Bei kleinen Fehlern wurden sie verhaftet und als Zwangsarbeiter eingesetzt, fast wie Sachen. In Schulen, Bussen und Restaurants wurden schwarze und weisse Menschen getrennt. Auch das Wahlrecht wurde durch Tricks eingeschränkt. Zudem kam es immer wieder zu brutaler Gewalt gegen schwarze Menschen. Erst in den 1950er- und 1960er-Jahren verbesserte sich die Situation. Menschen wie Martin Luther King Jr. und Rosa Parks setzten sich für gleiche Rechte ein. Die Rassentrennung wurde abgeschafft und das Wahlrecht besser geschützt. Trotzdem ist Rassismus bis heute nicht verschwunden. Schwarze Menschen werden auch heute noch häufiger kontrolliert, verhaftet oder Opfer von Polizeigewalt. Das passiert nicht nur in den USA, sondern weltweit.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B1 auf A2 vereinfacht.

Helfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!

Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.

Unterstütze uns