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Wie in Kenia aus zwei Blechhütten eine Schule wurde

04.11.2025
Joshua Schmidli
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In der Schweiz haben wir ein sehr gutes Schulsystem. Meistens fehlt es Kindern an nichts. In Kenia ist das anders. Im ersten Teil dieser Serie zeigen wir, wie zwei Menschen dort eine Schule gründeten aus nur zwei Blechhütten.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Vor zehn Jahren starteten Grace und Harrison in Kenia mit fünf Kindern in zwei Blechhütten.
  • Es fehlte an allem: Stühlen, Heften, Licht und Wasser.
  • Mit Hilfe aus der Schweiz entstand eine richtige Schule mit festen Klassenzimmern, einem Regenwassertank und Solarstrom.

Bevor es in Mshomoroni eine Schule gab, hatten die Kinder dort fast keine Chance auf Bildung. Viele Eltern arbeiteten als Tagelöhner, Fischer oder Verkäuferinnen auf dem Markt. Das Geld reichte kaum zum Leben – für eine Schule schon gar nicht. So verbrachten viele Kinder ihre Tage im Dorf oder am Strand, ohne zu lernen.

Grace und Harrison Nyundo wollten das ändern. Grace war Lehrerin, Harrison Pfarrer und arbeitete zusätzlich als Kellner in einem Hotel. Beide träumten davon, in ihrem Heimatdorf eine Schule zu eröffnen. 2014 gründeten sie die „Harrison’s Primary School“. Ihr Startkapital: 90 Franken. Die ersten fünf Kinder unterrichtete Grace auf einfachen Holzbänken. Die Tafel war nur ein bemaltes Brett an der Wand.

90 Kinder in 2 Blechhütten

Schon bald kamen immer mehr Kinder. Nach kurzer Zeit lernten 90 Mädchen und Jungen in zwei Blechhütten. Der Lehmboden war uneben, Stühle und Hefte fehlten, und es gab keinen Strom oder Wasser, nur ein einfaches Plumpsklo. Die Regierung drohte sogar, die Schule zu schliessen, weil die Bedingungen so schlecht waren.

Da kam Hilfe aus der Schweiz: Der junge Arzt Joshua Schmidli hatte Harrison schon als Kind im Hotel kennengelernt. Er war von ihrem Einsatz so beeindruckt, dass er in der Schweiz eine Spendenaktion startete. Viele Menschen halfen mit kleinen Beträgen. Am Ende reichte das Geld für den ersten grossen Ausbau.

Mit dieser Unterstützung entstanden vier feste Klassenzimmer mit Zementboden, Fenstern und grossen Tafeln. Zum ersten Mal war es in der Schule hell, sauber und sicher. Ein grosser Wassertank wurde gebaut, der Regenwasser vom Dach sammelte. So hatten sie endlich Wasser zum Kochen, Trinken und für die Toiletten.

Die Eröffnung der neuen Räume war ein grosses Fest. Eltern, Kinder und Lehrerinnen kamen zusammen, tanzten und feierten. Zum ersten Mal gab es in ihrem Dorf eine richtige Schule. Heute lernen über 170 Kinder an der „Harrison’s Primary School“. Es gibt feste Gebäude, Strom von Solarpanels und sogar ein kleines Nähatelier. Aber die Erinnerung an den Anfang bleibt: zwei einfache Hütten aus Blech, fünf Kinder und ein grosser Traum.

Willst du unterstützen? Wir haben eine Idee

Die Schule braucht immer noch Unterstützung.Warum organisiert ihr nicht eine kleine Spendensammlung mit eurer Klasse? Jetzt in der Weihnachtszeit spenden viele Menschen gerne. Sprecht mit euren Lehrpersonen darüber und macht etwas Schönes – zum Beispiel Güetzi backen. Verkauft sie und gebt einen Teil des Geldes für Kinder in Kenia. Ein kleiner Einsatz von euch – und eine grosse Hilfe für sie.

Übrigens: Im Dezember folgt der zweite Teil dieser Geschichte. Und im Januar erfahrt ihr in der Sendung «SRF bi de Lüt» mehr über Joshua, seine Vision und die Schule. Weitere Informationen: https://harrisonsprimaryschool.com/

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.

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