Basketball-Fieber in Berlin: So war die Frauen-WM 2026
Stell dir vor, du sitzt in einer riesigen Halle mit über 14'000 Menschen, die alle im Chor jubeln, weil die besten Basketballspielerinnen der Welt um den Weltmeistertitel kämpfen. Genau das war vor Kurzem in Berlin los: Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 ist zu Ende gegangen, mit einem knappen Finale und einigen Überraschungen.
Ein Grossanlass mit 16 Teams
Vom 4. bis 13. September 2026 traten 16 Frauen-Nationalmannschaften aus der ganzen Welt in Berlin gegeneinander an. Gespielt wurde in zwei grossen Hallen, der Berlin Arena und der Max-Schmeling-Halle. Gastgeberland Deutschland kämpfte sich trotz eines harzigen Starts bis in die K.-o.-Runde vor. Noch nie waren so viele europäische Mannschaften, nämlich acht, bei einer Frauen-Basketball-WM dabei, ein neuer Rekord. Italien und Ungarn spielten nach jahrzehntelanger Pause wieder mit, was viele Fans besonders freute. Eine grosse Überraschung gab es aber auch: Kanada, das vor vier Jahren noch den vierten Platz belegte, schaffte es dieses Mal gar nicht erst in die Endrunde.
Wie läuft eine Basketball-WM ab?
Aber wie läuft so eine Basketball-WM eigentlich ab? Alle vier Jahre kämpfen Nationalmannschaften aus der ganzen Welt in Vorausscheidungen um einen der begehrten 16 Plätze. Beim Turnier selbst spielen die Teams zuerst in kleinen Gruppen gegeneinander, danach kommen die besten Mannschaften in die K.-o.-Runde. Dort heisst es: Wer verliert, ist raus. Nur wer bis zum Schluss durchhält, darf sich am Ende Weltmeisterin nennen.
Ein Finale mit viel Spannung
Im Finale standen sich die USA und Frankreich gegenüber. Frankreich lag zwischenzeitlich mit 14 Punkten Vorsprung in Führung, ein Rückstand, den kaum jemand mehr aufholte. Trotzdem kämpfte sich die US-Mannschaft zurück und gewann am Ende mit 97:79. Den dritten Platz holte sich Spanien, das im kleinen Finale Gastgeber Deutschland bezwang. Für die deutschen Fans war schon die Teilnahme an der K.-o.-Runde im eigenen Land ein grosser Erfolg.
Wo war eigentlich die Schweiz?
Schweizer Basketballfans mussten diesmal ohne ihr eigenes Nationalteam zuschauen: Die Schweizer Frauen-Basketball Nationalmannschaft hat sich nicht für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. In der Qualifikation reichte es nicht für einen der 16 WM-Plätze. Das ist für die Schweiz keine Seltenheit: Auch in den letzten Jahren hat es die Nationalmannschaft nicht geschafft, sich für eine grosse Meisterschaft wie eine Basketball-WM, eine EM oder die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Für die Schweizer Spielerinnen heisst es nun: weiter trainieren und dranbleiben, denn in vier Jahren gibt es die nächste Chance.
Nun bist du dran
Spielst du selbst Basketball, oder schaust du gerne Spiele im Fernsehen mit?
Was findest du an diesem Sport am spannendsten: die schnellen Körbe, die grosse Teamarbeit oder die spektakulären Dunks?
Frage nach, bilde dir deine Meinung, sprich darüber – und melde dich doch auch bei uns. Entweder mit auf Facebook oder durch unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Rückmeldungen.
Geschäftsführer gesucht!
Du willst nicht nur mitmachen, sondern gestalten? Hier ist deine Chance.
Die Chinderzytig – seit über 7 Jahren die Zeitung für und mit Kindern – sucht eine neue Geschäftsführung. Keine klassische „Verwalter*innen-Rolle", sondern eine echte unternehmerische Spielwiese für jemanden, der oder die Lust auf die Extrameile hat.
Geschäftsführer PDFHelfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!
Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.
Unterstütze uns