Idrissa Gueye (links) und Sadio Mane aus dem Senegal feiern mit dem Pokal nach dem Gewinn des CAF Africa Cup of Nations nach dem Endspiel zwischen dem Senegal und Marokko in Rabat, Marokko, am 18. Januar 2026.
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Drama im Afrika Cup Finale

27.01.2026
Kiruthihan Srikaran
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Am 18. Januar 2026 gab es ein ganz besonderes Fussballspiel. Im Finale des Afrika Cups standen sich Senegal und Marokko gegenüber. Dieses Spiel war sehr spannend und blieb lange 0:0 unentschieden, bis plötzlich in der Nachspielzeit alles auf den Kopf gestellt wurde.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung sorgte für einen Elfmeterpfiff, woraufhin mehrere senegalesische Spieler aus Protest kurz das Spielfeld verliessen.
  • Nach 20 Minuten Chaos und Unklarheit überzeugte Senegals Star Sadio Mané seine Teamkameraden, zurückzukommen, sodass das Spiel weiterging.
  • Marrokos Brahim Diaz konnte den Elfmeter nicht verwandeln und Senegal gewann am Ende den Afrika Cup. Für viele wird dieses Spiel als eines der dramatischten Endspiele in die Geschichte eingehen.

Der Protest

Die Fans sassen gebannt auf ihren Sitzen, als der Schiedsrichter plötzlich nach einem VAR-Eingriff auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der VAR ist ein Video-Schiedsrichter, der sich Spielszenen nochmal ganz genau anschaut, wenn der Hauptschiedsrichter unsicher ist. So kann er helfen, schwierige Entscheidungen besser zu treffen.

Viele senegalesische Spieler waren mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Aus Protest verliessen mehrere Spieler und Mitglieder des Trainerteams einfach das Spielfeld und gingen Richtung Umkleidekabinen. Auf dem Rasen herrschte danach minutenlang Chaos. Spieler, Betreuer und sogar Fans waren verwirrt und es sah aus wie ein wildes Durcheinander.

Verschossener Elfmeter

In dieser chaotischen Situation zeigte sich aber ein Mann ganz besonders mutig: Sadio Mané, der grösste Star der senegalischen Mannschaft. Während alle anderen schon auf dem Weg zur Kabine waren, blieb er stehen und rief seine Teamkameraden zurück und forderte die Mannschaft auf, trotz des fragwürdigen Entscheids weiterzuspielen.

Kurz darauf trat Marokko-Star Brahim Díaz zum Strafstoss an. Die ganze marokkanische Nation hielten den Atem an. Doch sein Schuss wurde lässig in die Mitte des Tores geschossen und Senegal-Torwart Mendy hielt den Ball sicher. Damit blieb es weiterhin 0:0 nach der regulären Spielzeit.

Weil kein Team in der regulären Spielzeit ein Tor erzielte, ging das Finale in die Verlängerung. Dort passierte schliesslich das entscheidende Tor: Senegals Pape Gueye erzielte den Führungstreffer! Die Freude war riesig bei den „Löwen der Teranga“. Somit gewann Senegal den Afrika Cup zum zweiten Mal, nachdem sie das Turnier schon 2022 einmal gewonnen hatten.

Trotz des Erfolgs war dieses Finale nicht nur ein Fussballfest, sondern hinterliess auch einen bitteren Nachgeschmack, weil so viele Spieler und Betreuer das Feld verlassen hatten und vieles durcheinandergeraten war. Für viele Fans und Beobachter wird dieses Spiel als eines der ungewöhnlichsten und dramatischsten Endspiele in die Geschichte eingehen.

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