Vanny Birungi, eine Freiwillige des Roten Kreuzes, spricht am Montag, dem 25. Mai 2026, im Rahmen einer öffentlichen Aufklärungskampagne während des Ebola-Ausbruchs in Bunia, Kongo, mit den Menschen.
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Ebola in Zentralafrika

27.05.2026
Kiruthihan Srikaran
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Vielleicht habt ihr schon einmal den Namen „Ebola" gehört. Aber was steckt eigentlich dahinter? Ebola ist eine sehr ernste Krankheit, die gerade in Zentralafrika viele Menschen krank macht. Vor allem in der Demokratischen Republik Kongo und auch im Nachbarland Uganda breitet sie sich gerade aus. Damit ihr versteht, was passiert und warum so viele Menschen helfen wollen, erklären wir euch alles ganz genau.

Was ist Ebola?

Ebola ist eine Krankheit, die durch ein Virus ausgelöst wird. Ein Virus ist so winzig klein, dass man es nicht einmal mit blossem Auge sehen kann. Es kann von Mensch zu Mensch weitergegeben werden, wenn man engen Kontakt zu einer infizierten Person hat. Deshalb kann sich Ebola schnell ausbreiten, wenn man nicht aufpasst. Die Krankheit ist sehr gefährlich und kann sogar zum Tod führen. Aktuell sind bisher schon mehr als hundert Menschen an Ebola gestorben, und man geht davon aus, dass sich bereits mehrere hundert Menschen angesteckt haben.

Warum ist die Lage so schwierig?

Ein grosses Problem ist, dass es gegen diese Art von Ebola-Virus im Moment weder ein Medikament noch eine Impfung gibt. Das bedeutet, dass Ärzt*innen und Pflegekräfte kaum Mittel haben, um die Krankheit direkt zu bekämpfen. Dazu kommt noch etwas anderes: In der Demokratischen Republik Kongo wird immer wieder gekämpft, weshalb viele Gebiete nur sehr schwer erreichbar sind. Die medizinische Versorgung dort ist schlecht, und viele Menschen wissen noch nicht genug über das Virus und dessen Gefahren.

Wer hilft jetzt?

Zum Glück gibt es eine Organisation, die sich weltweit um die Gesundheit der Menschen kümmert. Sie heisst Weltgesundheitsorganisation (abgekürzt WHO). Die WHO hat nun Hilfe versprochen: Schutzanzüge und Hilfsgüter sollen geliefert werden, Menschen sollen auf das Virus getestet und kranke Personen von den Gesunden getrennt werden. Ausserdem sollen Ärzt*innen und alle anderen Menschen erfahren, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können.

Aber wie sieht es mit der Schweiz aus? Die Schweiz hat sehr gute Ärzt*innen, gute Krankenhäuser und strenge Massnahmen, um solche Krankheiten schnell zu erkennen und zu stoppen. Trotzdem ist es wichtig, dass wir wissen, was in anderen Teilen der Welt passiert.

Nun bist du dran

Wir in der Schweiz müssen uns keine grossen Sorgen machen. Glaubt ihr trotzdem, dass es wichtig ist, dass wir helfen, auch wenn wir weit weg sind?

Was könntet ihr selbst tun, um zu helfen?

Frage nach, bilde dir deine Meinung, sprich darüber – und melde dich doch auch bei uns. Entweder mit auf Facebook oder durch unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Rückmeldungen.

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