SWISS-Flug LX147 in New Delhi muss Start abbrechen
Kurz nach Mitternacht am Sonntag, dem 26.04.2026, brach ein Swiss Flugzeug kurz vor dem Start zusammen und hunderte von Passagieren wurden evakuiert und am Flughafen New Delhi wurde der Notstand ausgerufen.
Letzten Sonntag, circa um 01:00 Uhr in der Nacht, ist der Flug von SWISS International Air Lines (Flug LX147), der von New Delhi, der Hauptstadt Indiens, nach Zürich hätte fliegen sollen, nicht gestartet. Der Grund dafür war, dass kurz vor dem Abheben, also beim Beschleunigen auf der Startbahn, ein Triebwerk des Flugzeuges kaputt gegangen ist. Ein Triebwerk ist einfach gesagt der Motor welcher das Flugzeug nach vorne treibt und schlussendlich abheben lässt. Passagiere berichten, dass das Flugzeug direkt stehen blieb und es anfing nach Rauch zu riechen.
Hotels, Umbuchungen und eine Taskforce
Kurz darauf wurden die 232 Passagiere grösstenteils über die Notrutsche evakuiert. Vier Personen wurden medizinisch behandelt aufgrund leichter Verletzungen bei der Evakuierung. Drei von vier der Verletzten konnten das Spital schon einen Tag später verlassen. Der Indira Gandhi International Airport rief einen Notstand aus, welcher jedoch den restlichen Flugverkehr wenig beeinträchtigte. Die Reisenden mussten einige Zeit am Flughafen warten, wurden dann aber in Hotels verlegt und umgebucht auf die nächst verfügbaren Flüge. Ausserdem wurde von der Swiss eine spezialisierte Taskforce geschickt, um herauszufinden, was genau geschehen ist im Flugzeug, wieso das Triebwerk plötzlich ausgefallen ist. Ob es ausgewechselt werden muss, ist noch offen.
Richtig Handeln im Notfall
Bei der Evakuierung haben sich vier Passagiere leichte Verletzungen zugetragen. Es wird spekuliert, dass das Mitnehmen des Handgepäcks die Ursache ist. In solchen Notfällen wird stark empfohlen, das Handgepäck zurückzulassen, da das Mitnehmen wertvolle Sekunden kostet, und gerade diese Sekunden können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden. Taschen können ausserdem andere verletzen und sogar die Rutsche blockieren. In der Situation ist es auch wichtig der Crew zuzuhören und nicht voreilig aus dem Sitz zu springen. Vorbeugend kann man zusätzlich bei jedem Flug schauen und sich merken, wo der nächste Notausgang ist und sich die Sicherheitskarte oder das Video kurz aufmerksam anschauen.
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