Außenansicht des Kongresszentrums vor der 56. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz, Montag, 19. Januar 2026.
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World Economic Forum in Davos 2026

21.01.2026
Carla Wohler
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In Davos treffen sich jedes Jahr im Januar wichtige Menschen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Dort sprechen sie darüber, wie Probleme wie Krieg, Armut oder Klimawandel gelöst werden könnten.

Beim WEF kommen Leute aus vielen unterschiedlichen Ländern zusammen: Präsident*innen, Firmenchefs und Forscher*innen sowie inspirierende Persönlichkeiten. Bei den Gesprächen in Davos werden oft keine Gesetze beschlossen, aber es entstehen neue Projekte, Abmachungen und Kontakte, die später etwas verändern können. Für die Schweiz ist das Treffen besonders, weil es in der höchstgelegenen Stadt in der Schweiz stattfindet und die ganze Welt für ein paar Tage nach Davos schaut. Und auch deshalb ist Davos während den Tagen des WEFs wie eine Festung. Viele Polizist*innen aber auch Solda*innen sind in Davos, um für Sicherheit zu sorgen.

Themen in diesem Jahr

In diesem Jahr stehen in Davos fünf Fragen im Vordergrund:  

  • Wie können Länder trotz Streit und Spannungen weiter zusammenarbeiten?
  • Woher kann in Zukunft neues Wachstum kommen, das nicht der Umwelt schadet?
  • Wie kann in Menschen investiert werden – also in Bildung, Gesundheit und gute Jobs?
  • Wie können neue Techniken wie künstliche Intelligenz so genutzt werden, dass sie helfen und nicht schaden?
  • Wie kann Wohlstand entstehen, ohne die Natur zu überfordern – also innerhalb der Grenzen unseres Planeten?

Die Fragen passen auch zum Motto des WEFs in diesem Jahr, das lautet: «Im Zeichen des Dialogs». Und das in einer Zeit, in der sich viele Länder wegen Kriegen, Zöllen und anderen Konflikten streiten und es immer schwieriger scheint, ruhig miteinander zu reden und gemeinsame Lösungen zu finden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch, dass in den USA wieder Donald Trump Präsident ist: Viele fragen sich, ob seine Politik mit neuen Zöllen und eigenen Interessen die Zusammenarbeit beim Klima oder beim Frieden erschwert oder ob trotzdem gemeinsame Lösungen möglich sind.

Aufgrund vom Besuch von Präsident Donald Trump finden in diesem Jahr auch Proteste statt. So zum Beispiel von Klima-Aktivist*innen und jungen Leuten, die finden, dass die Mächtigen zu wenig gegen Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung tun. Dieses Jahr demonstrieren manche auch speziell gegen den Auftritt von Präsident Trump und fragen, ob ein Treffen reicher und einflussreicher Menschen wirklich Lösungen für alle bringt.

Nun bist du dran

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