Es gab einmal… die Berliner Mauer(9.11.2019)

Berlin war während 28 Jahren eine geteilte Stadt. Durch eine Mauer wurde Ostberlin von Westberlin getrennt. Die beiden Stadtteile wurden von fremden Ländern geführt und entwickelten sich dadurch äusserst unterschiedlich.

Für Menschen unter 30 ist es nahezu unvorstellbar, dass eine Weltstadt einfach so geteilt werden konnte. Deutschland wurde nach dem Zweiten Weltkrieg innerhalb der Siegerländer aufgeteilt. Die Sieger waren damals die USA, Sowjetunion, Grossbritannien und Frankreich. Das ganze Land wurden in vier Teile aufgeteilt; den russischen Teil nannte man DDR.

 

Genau gleich wurde Berlin geviertelt. Dies führte dazu, dass sich besonders die USA, als Land des Westens, und Russland, als Land des Ostens, nach wie vor uneinig waren, wie gelebt und geführt werden soll. Als Resultat wurde mitten durch Berlin eine Mauer gezogen, die den Westen vom Osten trennte. Die Menschen, die dort lebten, waren fortan gezwungen, ihr Glück oder Unglück einfach anzunehmen. Reisen in die anderen Stadtteile waren nur sehr schwer machbar oder gar nicht erlaubt. Im Westen lebte man modern und fortschrittlich und genoss die amerikanische Kultur mit Kino und Coca Cola. Im Osten hingegen blieb man in vielen Bereichen des Lebens stehen und hatte eine ganz eigene Kultur, eigene Nahrungsmittel und ein ganz anderes Gefühl, was Freiheit für den Menschen ist, als die Leute vom Westen.

 

Am 9.11.1989 fiel die Mauer, für viele eher überraschend, und seither sind Deutschland und die DDR wiedervereinigt und ein Land, so wie wir es kennen.

 

Nun feiert man in Deutschland: Man feiert die Wiedervereinigung, man feiert sich als Land, speziell das Zusammenkommen der Stadt Berlin. 30 Jahre Mauerfall! Allerdings gibt es auch viele Stimmen, die die alte, getrennte Ordnung wiederhaben möchten. Deutschland entwickelt sich auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung weiter und ist noch nicht am Ziel angekommen: ein vereinigtes, geschlossenes Land zu sein.

 

Weitere Informationen zum Mauerfall findest du hier.

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