Eyjafjallajökull – Der Vulkanausbruch der Gegenwart (29.04.2020/sb)

Eyjafjallajökull – Der Name sagt euch vielleicht nicht viel. Doch vor zehn Jahren kannten alle diesen Namen. Von März bis April 2010 sorgten Erdbeben für den Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull. 

Vor genau zehn Jahren war es nicht ein Virus, der allen Sorgen bereitete. Nein, es war ein Vulkan auf Island – Eyjafjallajökull. Der Ausbruch hatte Auswirkungen auf den Flugverkehr. Flüge in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas wurden abgesagt. Auch damals wurden die Frühlingsferien von vielen Menschen gestrichen.

Wie entsteht ein Vulkanausbruch?


Eyjafjallajökull ist eigentlich ein Gletscher. Unter dem Gletscher befindet sich ein Vulkan. Ein Vulkan ist ein Berg ohne Spitze. Statt der Spitze gibt es eine Vertiefung – einen Krater. Ist die Rede von einem aktiven Vulkan, kann dieser noch ausbrechen. Bei einem Ausbruch werden Gesteine, heisse Flüssigkeit – sogenannte Lava – und Gasstoffe freigesetzt. Der Aufenthalt in der Nähe ist gefährlich. Zu einem Ausbruch kommt es, wenn der Vulkan unter Druck ist. Beim Vulkan in Island führten Erdbeben zum Ausbruch. Ein Erdbeben entsteht, wenn sich die Platten unter der Erde verschieben. Ist ein Vulkan unter Druck funktioniert dies wie eine Flasche Cola: Wird die Flasche zu fest geschüttelt, spritzt das Cola beim Öffnen sofort aus der Flasche. Genau so funktioniert ein Vulkan. 

Die Auswirkungen eines Vulkans

Auf der Erde gibt es etwa 1500 aktive Vulkane, die meisten davon dort, wo verschiedene Kontinente zusammentreffen. Der Ausbruch des Vulkans auf Island vor zehn Jahren gehört nicht zu den schlimmsten. Die Auswirkungen des Vulkans waren gering. Es wurde niemand verletzt. Einzig der Flugverkehr musste für ein paar Tage eingeschränkt werden. Einer der schlimmsten und bekanntesten Vulkanausbrüche, war der Ausbruch des Vesuv. Der Vesuv liegt im Süden der Stadt Neapel, Italien. Auch er gehört noch heute zu den aktiven Vulkanen. Damals verschüttete er die Stadt Pompeij komplett. Die gesamte Stadt und die Menschen wurden unter der Asche begraben. Heute können wir die Stadt besuchen und sehen die Schäden des Ausbruchs. Vulkanausbrüche haben jedoch nicht nur Folgen für die Menschen. 1991 brach auf den Philippinen der Vulkan Pinatubo aus – ebenfalls ein heute noch aktiver Vulkan. Er richtete wenig Schaden für die Menschen an. Allerdings traten Gase aus. Diese verteilten sich im Himmel und haben die Klimaerwärmung noch weiter beschleunigt. 

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