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10 Milliarden Menschen auf der Erde; Beispiel Afrika (18.11.2019)

Im Jahr 2100 wird es auf der Erde 10 Milliarden Menschen geben. Sie alle wollen essen, trinken, wohnen… Bis zu diesem Zeitpunkt dauert es auf den ersten Blick zwar noch lange, aber die Menge an Personen gibt bereits heute zu denken. Zu recht.

Bereits 1994 hat man in der UNO versucht, Lösungen zu finden, um das Wachstum der Menschheit zu bremsen. Schon damals sah man, dass es auf der Erde immer enger wird: Menschen brauchen Platz, Lebensmittel, Geld, Bildung… und der Klimawandel sorgt dafür, dass es auf der Erde heisser wird und die Menschen auch aus diesem Grund nicht unbedingt dort leben können, wo sie geboren wurden. Somit müssen sie flüchten, dorthin, wo es kühler oder gemässigter ist, aber das bedeutet auch, dass noch weniger Wohnfläche zur Verfügung steht.  Obwohl die Frauen weltweit im Durchschnitt nur noch 2 ½ Kinder haben und das Bevölkerungswachstum seit 1994 ein wenig gebremst werden konnte, steigt die Zahl der Menschen nach wie vor stark. Allein in Afrika wird es bis ins Jahr 2050 eine Milliarde Bewohnende geben – ein Kontinent, der vom Klimawandel, der Hitze, Hungersnöten und Armut bereits heute stark betroffen ist.

Um die Geburtenzahl zu reduzieren, sagt man, sei die Bildung das beste Verhütungsmittel. Doch dazu braucht es Lehrpersonen, die immer häufiger fehlen. In Afrika beispielsweise fehlen bereits jetzt Millionen an Lehrpersonen.

Mehr Menschen bedeutet: mehr Platz zum Wohnen, mehr Platz zum Nahrungsmittel anpflanzen, mehr Schulen und Lehrpersonen, mehr Arbeitsplätze, mehr Lebensmittel, mehr Geld, mehr Gerechtigkeit, aber auch mehr Umweltverschmutzung… die Liste könnte noch lange so weiter gehen. Die Menschheit steht vor der Herausforderung, der Tatsache einer 10 Milliarden Gesellschaft gerecht zu werden. Das wird schwierig, aber nicht unlösbar.