Das Bild zeigt die Schweizer Banknoten
Claudio Schwarz

Money, Money – Was ist eigentlich auf den Schweizer Banknoten drauf?

29.04.2021
Désirée Scheidegger

Beinahe täglich nehmen wir es in die Finger um unsere Einkäufe zu bezahlen: Geld. Weisst du aber auch ohne nachzuschauen, was auf den Schweizer Banknoten abgebildet ist und welche Farben sie haben? Ist dir schon einmal aufgefallen, was alle Schweizer Banknoten gemeinsam haben und worin sie sich unterscheiden? Wenn du mehr über die Gestaltung und die Sicherheitsmerkmale der Schweizer Banknoten erfahren möchtest, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich.

Damit die Banknoten nicht so leicht gefälscht werden können, gibt die Schweizer Nationalbank immer wieder neue Banknotenserien heraus, die auf dem aktuellen Stand der technologischen Entwicklung und Sicherheitsstandards sind. Bisher sind in der Schweiz neun Banknotenserien erschienen. Die erste kam 1907 heraus. Die neunte Serie besteht aus den Banknoten, die wir jetzt haben. Sie sind seit 2016 im Umlauf. Die Banknoten aus der achten Serie sind aber auch immer noch gültig.

Neue Wege – Schweizer Merkmale statt Persönlichkeiten

Das Thema der neuen Banknotenserie ist die vielseitige Schweiz. Im Unterschied zu vorherigen Banknoten werden auf der neunten Serie keine Schweizer Persönlichkeiten (wie z.B. der Musikkomponist Arthur Honegger oder der Künstler Alberto Giacometti) mehr abgebildet, sondern jede Note stellt etwas vor, was typisch ist für die Schweiz. Es gibt Merkmale in der Gestaltung, die auf allen Noten vorkommen: Eine Hand oder zwei Hände, ein Globus, ein Ort (wie z.B. ein Tunnel oder ein Berg) und ein Objekt (wie z.B. eine Uhr oder ein Schmetterling). Trotz dieser Gemeinsamkeiten sehen die Noten je nach Wert aber ganz unterschiedlich aus: Die 10er-Note ist gelb und zeigt zwei dirigierende Hände. Sie stehen für die Zeit und zeigen die Schweiz von ihrer organisierenden Seite. Die 20er-Note ist rot und rosa und zeigt eine Hand, die durch eine Form einen Lichtstrahl reflektiert. Diese Note steht für das Licht und zeigt die Schweiz von ihrer kreativen Seite. Auf der grünen 50er-Note hält die Hand eine Pusteblume fest. Das Element hier ist der Wind und zeigt die Schweiz von ihrer erlebnisreichen Seite. Auf der blauen 100er-Note sind zwei Hände zu sehen, die Wasser schöpfen. Diese Note steht für das Wasser und zeigt die Schweiz von ihrer hilfsbereiten Seite.

Schau genau hin - Schutz vor Fälschungen

Damit die Schweizer Banknoten nicht gefälscht werden können, wurden verschiedene Sicherheitsmerkmale eingebaut, also Elemente, die man kaum nachmachen kann. Diese Sicherheitsmerkmale sind auf allen Banknoten gleich, egal ob 10er-Note oder 1000er-Note. Ein Merkmal ist zum Beispiel das durchsichtige Schweizer Kreuz oben links. Wenn man es gegen das Licht hält, wird es zur Schweizer Flagge. Ein weiteres Beispiel ist ein Globus rechts oben, welcher nur unter UV-Licht mit einer bestimmten Lampe zu sehen ist, und am Seitenrand der Note gibt es tastbare Balken für sehbehinderte Menschen. Zusätzlich zu diesen Beispielen gibt es noch viele weitere Sicherheitsmerkmale.

Nun weisst du Bescheid über das Schweizer Geld.

Welche Schweizer Banknote gefällt dir am besten und wieso? Hast du dir schon einmal alte Banknotenserien angesehen? Findest du es besser, wenn auf den Noten Schweizer Persönlichkeiten abgebildet werden oder Schweizer Merkmale? Wie würdest du die Banknoten gestalten, wenn du entscheiden dürftest? Kennst du auch Banknoten aus anderen Ländern? Denkst du, in der Zukunft braucht es überhaupt noch Bargeld oder wird es ganz von den Kreditkarten abgelöst?

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