Eine Fotokabine alter Schule, die ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotos macht, an der Hardbrücke in Zürich, Schweiz, am 6. November 2015.
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Die Erfindung des Selfies

28.05.2026
Una Keller
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Vor rund 101 Jahren wurde der Fotoautomat gebaut, wie wir ihn heute kennen. Damit entstand auch das erste Selfie. Der Fotoautomat wurde sehr schnell bekannt. Doch bis zur Erfindung war der Weg lang und schwierig. Der Erfinder reiste dafür durch viele Länder.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Der Erfinder Anatol Josepho wollte eine günstigere Alternative zur Portraitfotografie machen.
  • Sein Weg führte von Russland über China bis in die USA.
  • Heute werden Fotoautomaten wieder beliebter.
  • Fotoautomaten machen heute viele verschiedene Bilder, zum Beispiel Passfotos oder «Vintage» und «K Pop» Fotos.

Die Geschichte von Anatol Josepho beginnt im Jahr 1894 in Omsk in Sibirien. Dort wurde er geboren. Schon als Kind interessierte er sich für Kameras. Damals gab es «Brownie Box» Kameras. Das waren grosse Geräte für Schwarz Weiss Fotos.

Mit 15 Jahren zog Josepho nach Berlin. Dort lernte er Portraitfotografie. Diese war damals eine neue Alternative zur Portraitmalerei. Portraitfotos waren aber teuer und viele Menschen konnten sie nicht bezahlen. Deshalb wollte Josepho etwas erfinden, damit alle Menschen ein eigenes Foto haben konnten.

Im Jahr 1912 zog er nach New York. Dort hatte er aber keinen Erfolg und ging wieder zurück nach Europa. Er eröffnete in Budapest ein Fotostudio. Dieses bestand nicht lange, weil 1914 der Erste Weltkrieg begann und er fliehen musste. Danach lebte er wieder in Omsk und arbeitete weiter an seiner Erfindung.

Nach dem Krieg reiste er nach Shanghai in China mit dem Zug. Dort entwickelte er den chemischen Teil seiner Erfindung weiter. Er lebte und arbeitete vier Jahre in Shanghai. Danach ging er nochmals nach New York. Dieses Mal hatte er Erfolg: Schon nach einem Jahr baute er den ersten Fotoautomaten.

Der erste Fotoautomat stand am Broadway in New York. Viele Menschen wollten dort ein Foto von sich machen. Der Automat wurde schnell beliebt. In den nächsten Jahren kamen immer mehr Fotoautomaten dazu. Im Jahr 1927 verkaufte Josepho jedoch seine Rechte für den Fotoautomaten an einen Amerikaner und zog mit seiner Familie nach Kalifornien. Dort arbeitete er weiter an neuen Erfindungen.

Heute von “Vintage” bis zu “K-Pop”

Früher war der Fotoautomat eine günstige Alternative zur Portraitfotografie. Heute kann man ihn als Anfang des Selfies sehen. Selfies sind heute sehr beliebt und überall zu sehen. Heute gibt es weniger Fotoautomaten als früher. Trotzdem gibt es sie noch und sie werden sogar wieder beliebt. Vor allem junge Menschen nutzen sie wieder, auch weil Fotoautomaten auf sozialen Medien mehr gezeigt werden. In Europa mögen viele Menschen «Vintage» Fotoautomaten. Sie machen Schwarz Weiss Bilder. In Ostasien sind «K-Pop» Automaten beliebt. Diese machen süsse Bilder mit verschiedenen Themen und man kann sie oft später verzieren. Junge Menschen mögen Fotoautomaten auch, weil sie danach ein echtes Bild mitnehmen können. Das kann eine Erinnerung an Ferien, ein Fest oder einen lustigen Tag mit Freund*innen sein. Auch andere analoge Dinge werden wieder beliebt. Dazu gehören Filmkameras, Polaroidfotos und Plattenspieler.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A1 vereinfacht.

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