Eine Frau fotografiert während des Eröffnungsrundgangs zum Beginn der 90. Internationalen Grünen Woche an Stand der Niederlande Tulpen.
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Frühlingsblumen

26.03.2026
Carla Wohler
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Der Winter ist vorbei, es wird wärmer und plötzlich sieht man überall bunte Blumen. Frühlingsblumen sind die ersten Pflanzen, die im Jahr blühen. Sie machen viele Menschen fröhlich und sind auch wichtig für Insekten.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Viele Frühlingsblumen wachsen aus Zwiebeln. Diese warten schon im Boden auf den Frühling.
  • Die Frühlingsblumen geben Bienen und anderen Insekten nach dem Winter die erste Nahrung.
  • Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen und Narzissen gehören zu den bekanntesten Frühlingsblumen.

Frühlingsblumen blühen sehr früh im Jahr. Zu dieser Zeit gibt es noch kaum andere Pflanzen mit Nektar und Pollen. Viele Insekten, zum Beispiel Bienen und Hummeln, wachen im Frühling hungrig auf. Sie brauchen schnell Energie. In den Blüten finden sie Nektar als „Zuckergetränk“ und Pollen als „Eiweissfutter“. Ohne diese frühen Blüten hätten die Insekten grosse Schwierigkeiten zu überleben und wieder stark zu werden.

Auch die Blumen bekommen Hilfe von den Insekten. Wenn eine Biene von Blüte zu Blüte fliegt, bleibt Pollen an ihrem Körper hängen. So werden die Blüten bestäubt. Später können sie Samen bilden. Aus diesen Samen wachsen neue Pflanzen. Frühlingsblumen helfen also, dass neue Pflanzen entstehen – und die Insekten helfen ihnen dabei.

Vom letzten Schnee bis zu den bunten Wiesen

Wenn der Winter langsam zu Ende geht und es draussen noch kalt ist, sieht man manchmal schon die ersten kleinen Blumen. Dann kommen Schneeglöckchen und Winterlinge aus der Erde. Ihre zarten Blüten erscheinen oft, obwohl an schattigen Stellen noch etwas Schnee liegt. Sie sind wie eine Nachricht der Natur: Der Winter geht zu Ende und der Frühling kommt bald.

Im frühen Frühling, ungefähr im März, sieht man immer mehr Farben. Auf Wiesen und in Gärten blühen Krokusse in violett, gelb oder weiss. Manchmal wachsen sie sogar in grossen Teppichen. Man kann sie auf Wiesen und Feldern, am Waldrand und auch in Gärten sehen. Wer genau hinschaut, entdeckt jetzt auch Huflattich mit gelben Blüten, die wie kleine Sonnen aussehen. Dazu kommen Leberblümchen mit blauen oder violetten Sternen und die leuchtend gelben Schlüsselblumen.

Im mittleren Frühling, also Ende März und im April, wird es noch bunter. In Beeten vor Häusern, in Schulgärten oder in Töpfen auf dem Balkon blühen Tulpen und Narzissen in vielen verschiedenen Farben. Auf den Wiesen wachsen immer mehr kleine Gänseblümchen. Diese können fast das ganze Jahr über wachsen. Auch duftende Veilchen erscheinen jetzt, meistens an geschützten Orten.

Im späten Frühling, also Ende April und im Mai, sind die Wiesen voller Blumen. Dann sieht man die gelben Löwenzahnblüten. Dazwischen wachsen viele kleine blaue Vergissmeinnicht und weisse Margeriten mit gelben Punkten in der Mitte. Dazu kommen noch viele andere Blumenarten. Man kann sagen: Je wärmer es wird und je länger die Tage sind, desto mehr Blumen blühen – und der Frühling zeigt seine ganze bunte Schönheit.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B1 auf A1 vereinfacht.

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