Eine Kröte geht über einen Weg in Frankfurt.
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Kröten und Frosch

23.04.2026
AGu
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Kröten und Frösche sind im Frühling unterwegs. Sie gehen zu ihren Laichplätzen. Dort legen sie ihre Eier ab. Jedes Jahr gehen sie zu dem Wasser zurück, in dem sie selbst geschlüpft sind. In der Schweiz sind Amphibien geschützt. Dazu gehören auch Kröten und Frösche. Trotzdem sind sie bedroht. Ihr Lebensraum wird durch viele Häuser und Strassen immer kleiner. Damit sie weiterleben können, müssen sie geschützt werden.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Kröten leben meist an Land und gehen nur zum Eierlegen ins Wasser. Frösche leben im Wasser.
  • Kröten wandern im Frühling zu ihren Laichplätzen. Freiwillige Helfende bauen Zäune, damit sie sicher ankommen.
  • Aus den Eiern entstehen Kaulquappen und später junge Kröten.
  • Die Erdkröte ist häufig. Die Geburtshelferkröte und die Kreuzkröte sind selten.
  • KKröten und Frösche leben an verschiedenen Orten. Kröten mögen trockene Orte. Frösche mögen feuchte Orte.

Nicht ungefährliche Wanderschaft

Ab etwa Mitte März, wenn es nicht mehr friert und es feucht ist, sind Kröten und Frösche unterwegs. Sie wandern am Abend oder in der Nacht zu ihren Laichplätzen. Bei den Kröten wandern vor allem die Weibchen. Die Männchen sitzen auf ihrem Rücken und lassen sich tragen. Freiwillige Helfende unterstützen die Tieren und bauen Zäune mit Eimern entlang der Strassen. Die Tiere fallen hinein und werden von Menschen über die Strasse getragen. Es gibt auch kleine Tunnels für Tiere. Ausserdem werden Teiche gepflegt und neue Laichplätze werden gemacht.

Aussehen und Arten

Weibliche Kröten sind grösser als männliche. Sie werden bis zu 11 cm gross. Ihr Körper ist rund. Ihre Haut ist trocken und hat viele Warzen. Ihre Hinterbeine sind kurz. Darum kriechen sie eher, als dass sie springen. Ihre Haut kann braun, grau, rötlich oder gelblich sein. Ihre Augen sind kupferfarben. Kröten haben Drüsen hinter den Augen. Daraus kommt Gift. Damit schützen sie sich. Für Menschen ist dieses Gift nicht gefährlich. Für Hunde und Katzen kann es gefährlich sein. In der Schweiz gibt es verschiedene Kröten. Die Erdkröte ist häufig. Sie lebt bis etwa 1500 Meter hoch. Die Geburtshelferkröte macht besondere Laute und wird auch „Glögglifrosch“ genannt. Das Männchen trägt die Eier auf dem Rücken. Später bringt es sie ins Wasser. Die Kreuzkröte ist selten. Sie lebt im Mittelland und hat eine gelbe Linie auf dem Rücken.

Wie lebt die Kröte

Kröten leben meistens an Land. Nur zum Eierlegen gehen sie ins Wasser. Dort legen sie lange Schnüre mit Eiern ab. Diese hängen sie an Pflanzen im Wasser. Das Männchen befruchtet die Eier im Wasser. Nach etwa 12 bis 18 Tagen schlüpfen kleine Larven. Später werden daraus schwarze Kaulquappen mit Schwanz und Kiemen. Sie fressen Pflanzen im Wasser. Nach etwa 8 Wochen werden daraus kleine Kröten mit Beinen und Lunge. Die Entwicklung hängt vom Wetter ab. Danach gehen sie wieder an Land. Erwachsene Kröten fressen Insekten wie Ameisen, Käfer, Schnecken, Würmer und Spinnen. Sie leben oft an eher feuchten Orten, zum Beispiel im Wald, im Garten, im Park oder in Hecken. Tagsüber verstecken sie sich gern unter Steinen, Wurzeln oder Laub. Sie leben auch in unseren Gärten, wenn sie dort einen guten Platz finden. Im Winter suchen sie Erdlöcher, Asthaufen oder lockere Erde. Dort graben sie sich ein. Dann fallen sie in eine Winterstarre und kommen so durch die kalte Jahreszeit.

Kröte oder Frosch

Kröten und Frösche sehen verschieden aus. Die Haut der Kröte ist trocken und rau. Die Haut des Frosches ist feucht und glatt. Frösche haben lange Hinterbeine und können gut springen. Kröten haben kurze Beine und kriechen eher. Frösche leben im Wasser oder an sehr feuchten Orten. Man sieht sie oft auf Blättern im Wasser sitzen. Sie legen ihre Eier als Klumpen ins Wasser. Frösche bei uns sind meist grün oder braun. In anderen Ländern können sie bunt sein. Frösche werden mit einem Kuss leider nicht zu Prinzen wie im Märchen. Darum sollte man sie lieber nicht küssen, denn einige können giftig sein.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A1 vereinfacht.

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