Kröten und Frosch
Kröten und Frösche sind im Frühling unterwegs. Sie wandern zu ihren Laichplätzen, um dort ihre Eier abzulegen. Jedes Jahr gehen sie zu dem Gewässer zurück, in dem sie selbst geschlüpft sind und sich entwickelt haben. In der Schweiz sind Amphibien, also auch Kröten und Frösche, durch Gesetze geschützt. Trotzdem sind sie bei uns bedroht. Ihr Lebensraum wird durch viele Häuser und Strassen immer kleiner. Damit sie weiterleben können, müssen sie geschützt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Kröten leben meist an Land und gehen nur zum Laichen ins Wasser. Frösche leben im Wasser.
- Kröten wandern im Frühling zu den Laichplätzen. Damit sie sicher ankommen, bauen freiwillige Helfende Zäune entlang der Strassen.
- Aus dem Laich entstehen Kaulquappen und später junge Kröten.
- Die Erdkröte ist häufig. Die Geburtshelferkröte und die Kreuzkröte sind selten und bedroht.
- Kröten und Frösche leben gern an verschiedenen Orten. Kröten mögen es eher trocken, Frösche lieber feucht.
Nicht ungefährliche Wanderschaft
An frostfreien und feuchten Nächten ab etwa Mitte März wandern Kröten und Frösche in den Abend- und Nachtstunden zu ihren Laichplätzen. Bei den Kröten wandern vor allem die Weibchen. Die Männchen klettern auf den Rücken der Weibchen, halten sich fest und lassen sich mittragen. Freiwillige Helfende bauen am Ende des Winters Schutzmassnahmen. So sollen möglichst viele Tiere sicher zu den Laichplätzen kommen. Entlang der Strassen werden Amphibienzäune mit Eimern aufgestellt. Die Tiere fallen in diese Behälter und werden von Helfenden über die Strasse getragen. Es werden auch kleine Tunnels gebaut. Ausserdem werden Teiche gepflegt und neue Laichplätze geschaffen.
Aussehen und Arten
Weibliche Kröten sind grösser als männliche. Kröten werden bis zu 11 cm gross. Ihr Körper ist rund und ihre Haut ist trocken und hat viele Warzen. Ihre Hinterbeine sind kurz, deshalb bewegen sie sich eher kriechend als springend. Ihre Haut kann braun, rötlich, grau oder gelblich sein. Die Augen sind kupferfarben. Kröten haben auffällige Ohrdrüsen. Daraus können sie Gift abgeben, um sich zu schützen. Für Menschen ist dieses Gift ungefährlich. Für Hunde und Katzen kann es gefährlich sein, wenn sie eine Kröte ins Maul nehmen. In der Schweiz gibt es verschiedene Krötenarten. Die Erdkröte ist am häufigsten und lebt bis etwa 1500 Meter Höhe. Die Geburtshelferkröte hat einen speziellen Ruf und wird auch „Glögglifrosch“ genannt. Beim Nachwuchs zeigt sie ein besonderes Verhalten. Das Männchen trägt die Eier mehrere Wochen auf dem Rücken. Wenn die Kaulquappen schlüpfen, bringt es sie ins Wasser. Die Kreuzkröte ist selten und stark bedroht. Sie lebt vor allem im Mittelland und hat eine gelbe Linie auf dem Rücken.
Wie lebt die Kröte
Kröten leben meistens an Land. Nur zum Laichen gehen sie ins Wasser. Am Gewässer legen sie lange, doppelte Laichschnüre ab. Diese hängen sie an Pflanzen im Wasser. Das Männchen gibt sein Sperma dazu und befruchtet die Eier im Wasser. Nach etwa 12 bis 18 Tagen schlüpfen kleine Larven. Einige Tage später werden daraus schwarze Kaulquappen mit Schwanz und Kiemen. Sie fressen vor allem Algen und Pflanzen im Wasser. Nach etwa 8 Wochen werden daraus kleine Kröten mit Beinen und Lunge. Die Entwicklung hängt vom Wetter ab. Danach gehen sie wieder an Land und leben dort weiter. Erwachsene Kröten fressen Insekten wie Ameisen, Käfer, Schnecken, Würmer und Spinnen. Sie sind anpassungsfähig und leben oft in feuchten Gebieten wie Wälder, Gärten, Parks oder Hecken. Tagsüber verstecken sie sich unter Steinen, Wurzeln oder im Laub. Auch in Gärten können sie leben, wenn es genug Verstecke gibt. Im Winter graben sie sich in die Erde ein und fallen in eine Winterstarre.
Kröte oder Frosch
Kröten und Frösche sehen unterschiedlich aus. Die Haut der Kröte ist trocken und warzig. Die Haut des Frosches ist feucht und glatt. Frösche haben lange und starke Hinterbeine und können gut springen. Kröten haben kurze Hinterbeine und bewegen sich eher kriechend. Frösche leben im Wasser oder an sehr feuchten Orten wie Sümpfen oder Mooren. Man sieht sie oft auf Seerosenblättern sitzen. Frösche legen ihre Eier als Klumpen auf der Wasseroberfläche ab. Frösche bei uns sind meist grün oder braun. In tropischen Gebieten können sie sehr bunt sein. Auch wenn es Märchen erzählen: Frösche werden durch einen Kuss nicht zu Prinzen. Man sollte sie besser in Ruhe lassen, denn einige Arten können giftig sein.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.
Helfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!
Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.
Unterstütze uns