Künstliche Intelligenz lässt uns unkreativer werden
Heute gibt es überall künstliche Intelligenz (KI). Eine generative KI kann zum Beispiel Texte oder Bilder machen. Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Programme, die uns mit KI helfen. Diese Programme heissen KI-Assistenten. ChatGPT kommt aus den USA. Es gibt aber auch Programme aus der Schweiz. Sie heissen Euria, Lumo oder SwissGPT. Diese Programme können sehr hilfreich sein. Aber wenn wir sie immer benutzen, kann das schlecht für unsere Kreativität sein. Dann fällt es uns auch schwerer, selbst zu denken.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- KI kann viele Aufgaben für uns machen. So sparen wir Zeit.
- Wer sich zu sehr auf KI verlässt, übt weniger mit seinem Gehirn. Dann findet diese Person auch seltener eigene Lösungen.
- Kreativität, neue Ideen und eigene Erfahrungen bleiben wichtige Stärken von uns Menschen.
Hast du schon einmal mit einer KI ein Bild machen lassen? Oder hast du eine Aufgabe aus dem Matheunterricht in einen Chat geschrieben? Vielleicht hat die KI dann die Aufgabe für dich gelöst. Das ist praktisch und geht oft sehr schnell. KI kann für uns nachdenken und uns im Alltag helfen. Aber es kann auch Probleme geben, wenn wir uns zu sehr auf KI verlassen. Unser Gehirn ist ähnlich wie ein Muskel. Ein Muskel muss regelmässig trainiert werden, damit er fit bleibt. Das gilt auch für unser Gehirn. Wenn wir immer sofort eine Antwort von der KI bekommen, denken wir weniger selbst nach. Wir üben dann auch weniger, eigene Ideen zu finden und Probleme selbst zu lösen.
KI ist aber nicht nur schlecht. Wichtig ist, dass wir lernen, sie gut zu benutzen. Wir müssen KI nicht ganz ablehnen. Wir sollten aber wissen, wann sie uns helfen kann. Und wann es besser ist, selbst nachzudenken. KI kann einfache Aufgaben oft schneller machen als Menschen. Das gilt besonders für Aufgaben, die immer wieder gleich sind. Bei neuen Ideen, kreativen Projekten oder eigenen Geschichten ist das anders. KI benutzt Informationen, die es schon gibt. Sie kann keine eigenen Erfahrungen machen. Sie kann auch keine Gefühle erleben oder etwas ganz Neues erfinden. Das ist eine grosse Stärke von uns Menschen. Wir haben Fantasie, sind neugierig und können kreativ sein. Das macht uns besonders.
Wie wir unsere Kreativität wahren
Es macht uns oft sehr glücklich, wenn wir selbst etwas erschaffen. Wir benutzen dafür unsere eigenen Fähigkeiten. Wenn wir etwas schaffen, auf das wir stolz sind, hilft uns das. So können wir uns selbst weiterentwickeln.
Kreativität entsteht oft, wenn wir selbst nachdenken und Dinge ausprobieren. Dabei dürfen wir auch Fehler machen. Wenn wir ein Bild zeichnen, eine Geschichte schreiben oder ein Problem lösen, lernt unser Gehirn immer wieder etwas Neues.
Darum sollten wir nicht immer den einfachsten Weg mit der KI wählen. Versuche zuerst, selbst eine Lösung zu finden. Benutze die KI erst danach als Hilfe. So übst du weiter, eigene und kreative Ideen zu haben. Du lernst auch, schwierige Aufgaben selbst zu lösen. Auch Hobbys können dabei helfen. Zum Beispiel Musik machen, zeichnen, fotografieren, kochen oder Geschichten schreiben. Dabei gibt es oft nicht nur eine richtige Lösung. Das hilft uns, kreativ zu bleiben und neue Ideen zu finden. KI kann ein gutes Hilfsmittel sein. Aber sie sollte nicht für uns denken. Denn die besten Ideen kommen oft, wenn wir selbst nachdenken und unsere Fantasie benutzen.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B1 auf A1 vereinfacht.
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