4 Jahre Krieg. Und nun?
Am 24. Februar 2022 marschierten russische Soldaten in die Ukraine ein. Seit diesem Tag herrscht in Europa Krieg. Wie geht es weiter? Und haben wir uns vielleicht schon zu sehr daran gewöhnt?
Seit vier Jahren dauert der Krieg nun schon. Ein Ende ist nicht zu sehen. Gleichzeitig passieren viele andere Dinge auf der Welt. Wir sprechen über Zölle, über Grönland, über Taiwan, über das Klima, über Rassismus, über politische Initiativen, über Olympia oder über Gewalt in Mexiko. Manchmal gibt es auch gute Nachrichten, zum Beispiel über die Ozonschicht, über Tiere, die sich erholen, oder über neue Erfindungen. Doch der Krieg, der uns geografisch nahe ist, scheint trotzdem weit weg. Russland wollte die Ukraine schnell erobern. Doch es traf auf starken Widerstand. Dieser Widerstand dauert bis heute an.
Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine begann eigentlich schon im Jahr 2014. Damals besetzte Russland die ukrainische Halbinsel Krim. Auch im Osten der Ukraine unterstützte Russland Gruppen, die sich von der Ukraine lösen wollten. Mit dem grossen Einmarsch der russischen Armee am 24. Februar 2022 wurde aus diesem Konflikt ein grosser Krieg. Heute ist es der blutigste Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch ist dieser Krieg für uns noch ein wichtiges Thema? Was tun Länder in Europa und auf anderen Kontinenten, um Russland zu stoppen? Und interessiert uns das alles überhaupt noch?
Wann ist Schluss?
Leider ist kein Ende in Sicht. Es wird zwar verhandelt und gesprochen. Es gibt Drohungen. Doch es passiert wenig Konkretes. Die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland zeigen bisher nicht genug Wirkung. Die Abschreckung funktioniert nur teilweise. Die Ukraine bekommt Unterstützung, aber viele sagen, es sei nicht genug. Im Moment baut die Ukraine sehr schnell eigene Langstreckenwaffen, weil Hilfe aus dem Ausland langsamer kommt als erhofft. Aus Deutschland hört man Sätze wie: „Das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal.“ Die NATO nennt die Ukrainerinnen und Ukrainer „stille Helden“. Sie sagt auch, dass ein Versprechen von Hilfe alleine keinen Krieg beendet. Der ukrainische Präsident Selenskyj sagt, dass Putin diesen Krieg nicht gewonnen hat. Er betont, dass der Mut und die Würde der Ukraine nicht umsonst gewesen sein dürfen. Doch bisher bleiben es vor allem Worte. Auch die Versuche von US-Präsident Donald Trump, Putin und Selenskyj an einen Tisch zu bringen, sind gescheitert. Russland zeigt bisher keine klare Bereitschaft für Frieden.
In der Schweiz sind viele Menschen sc. Trotzdem leben wir unseren Alltag meist weiter. Das ist gut für unser eigenes Wohlbefinden. Doch wenn man die ganze Welt betrachtet, fragt man sich, ob das genügt. Wie ein schneller Frieden aussehen könnte, weiss im Moment niemand genau. Die Lage ist sehr kompliziert.
Nun bist du dran
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