Artenschutz
Stell dir vor, es gäbe irgendwann keine Elefanten, keine Tiger oder keine bunten Papageien mehr. Das wäre sehr traurig, oder? Genau das droht jedoch einigen Tier- und Pflanzenarten. Deshalb haben sich viele Länder zusammengeschlossen, um bedrohte Arten besser zu schützen.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES schützt seit 1973 bedrohte Tiere und Pflanzen. Es regelt oder verbietet ihren internationalen Handel.
- Über 38 000 Arten, zum Beispiel Elefanten, Tiger oder Orchideen, stehen unter Schutz, damit sie nicht durch Jagd und Handel aussterben.
- Probleme wie Wilderei, Verlust von Lebensräumen und Klimawandel bleiben bestehen. Deshalb müssen Länder weiterhin zusammenarbeiten.
Illegaler Tierhandel
Seit 1973 gibt es ein Abkommen zwischen vielen Staaten. Es heisst Washingtoner Artenschutzabkommen. Der internationale Name ist CITES. Die Idee dahinter ist einfach: Bedrohte Tiere und Pflanzen sollen nicht durch Handel ausgerottet werden.
Das Abkommen regelt vor allem den internationalen Handel. Tiere oder Pflanzen dürfen nicht einfach von einem Land ins andere verkauft werden. Besonders streng sind die Regeln bei Elfenbein aus Elefanten-Stosszähnen oder bei Nashorn-Hörnern. Diese Produkte sind sehr wertvoll. Früher wurden deshalb viele Tiere stark gejagt. Manche Arten standen sogar kurz vor dem Aussterben.
Heute stehen mehr als 38 000 Tier- und Pflanzenarten unter dem Schutz von CITES. Dazu gehören grosse Tiere wie Elefanten oder Tiger, aber auch kleinere Arten wie bestimmte Schildkröten, Fische oder Orchideen. Je stärker eine Art bedroht ist, desto strenger sind die Regeln. Für einige Arten ist der Handel ganz verboten.
Vertreter*innen vieler Länder treffen sich regelmässig. Sie entscheiden, welche Arten neu geschützt werden sollen oder ob Regeln verschärft werden müssen. Denn die Situation kann sich verändern. Wenn eine Art stärker bedroht ist als gedacht, braucht sie besseren Schutz.
Zerstörung des Lebensraums
Der Handel ist jedoch nicht das einzige Problem. Viele Tiere verlieren ihren Lebensraum, weil Wälder abgeholzt oder neue Strassen gebaut werden. Auch der Klimawandel verändert die Natur stark. Manche Arten kommen damit nicht zurecht. Artenschutz bedeutet deshalb auch, Lebensräume zu erhalten.
Trotz aller Regeln gibt es weiterhin Wilderei. Das bedeutet, Tiere werden illegal gejagt. Deshalb braucht es Kontrollen und Menschen, die sich für den Schutz einsetzen. Tiere und Pflanzen sind wichtig für das Gleichgewicht der Natur. Wenn wir sie schützen, schützen wir auch unsere eigene Zukunft.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.
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