Das Telefon wird 150!
Stellt euch vor: Vor 150 Jahren konnten Menschen nur miteinander sprechen, wenn sie sich direkt gegenüberstanden oder einen Brief schrieben. Dann kam eine Erfindung, die alles veränderte: das Telefon! Am 25. April feierte es seinen 150. Geburtstag.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Das Telefon feierte am 25. April seinen 150. Geburtstag. Bis heute ist nicht ganz klar, ob Alexander Graham Bell oder Philipp Reis der echte Erfinder war.
- In 150 Jahren hat sich das Telefon stark verändert: vom grossen Kurbelapparat über Telefone mit Wählscheibe und Telefonzellen bis zum Smartphone, das heute in jede Hosentasche passt.
- Obwohl fast alle Menschen ein Handy haben, telefonieren besonders junge Leute immer weniger und schreiben lieber Nachrichten, statt zu sprechen.
Wer hat das Telefon erfunden?
Die meisten Menschen kennen den Namen Alexander Graham Bell. Der Amerikaner meldete 1876 ein Patent für sein Telefon an. Das bedeutet, er liess seine Erfindung offiziell schützen. Aber schon etwa 15 Jahre vorher baute ein deutscher Lehrer namens Philipp Reis ein Telefon. Sein Gerät funktionierte noch nicht besonders gut, aber die Idee war schon vorhanden. Wer also wirklich der erste Erfinder war, darüber streiten sich Fachleute bis heute.
Vom Riesenapparat zum Smartphone
Die ersten Telefone sahen ganz anders aus als heute. Sie waren gross und schwer und hatten eine Kurbel, die man drehen musste, um jemanden anzurufen. Später gab es Telefone mit einer runden Wählscheibe. Mit dem Finger konnte man die Zahlen drehen. Danach kamen Telefone mit Tasten und später die ersten Handys. Diese waren am Anfang sehr gross, etwa so gross wie ein Schuhkarton. Heute passt ein Smartphone problemlos in jede Hosentasche und kann viel mehr als nur telefonieren. Man kann Fotos machen, Spiele spielen, Nachrichten schreiben und im Internet surfen.
Telefonzellen
Früher standen in vielen Städten Telefonzellen. Das waren kleine Kabinen, in die man hineinging, um von unterwegs aus zu telefonieren. Man musste Münzen einwerfen oder eine Telefonkarte benutzen. Heute sieht man solche Telefonzellen kaum noch, weil fast alle Menschen ein eigenes Handy haben.
Tippen vs. Reden
Obwohl es in der Schweiz sogar mehr Handyverträge als Einwohner*innen gibt, telefonieren viele Menschen immer weniger. Besonders junge Leute schreiben lieber Nachrichten, statt zum Telefon zu greifen. Manche fühlen sich sogar unsicher, wenn sie jemanden anrufen müssen. Das geht übrigens auch vielen Erwachsenen so.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B1 auf A2 vereinfacht.
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