Eine alte englische Telefonzelle steht in Ostermundigen, am Dienstag, 8. September 2020.
KEYSTONE
Leseniveau:

Das Telefon wird 150!

07.05.2026
Kiruthihan Srikaran
Artikel anhören

Stellt euch vor: Vor 150 Jahren konnten sich Menschen nur unterhalten, wenn sie sich direkt gegenüberstanden oder einen Brief schrieben. Dann kam eine Erfindung, die alles veränderte: das Telefon! Am 25. April feierte es seinen 150. Geburtstag.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Das Telefon feierte am 25. April seinen 150. Geburtstag, wobei bis heute umstritten ist, ob Alexander Graham Bell oder Philipp Reis der wahre Erfinder war.
  • In 150 Jahren hat sich das Telefon vom schweren Kurbelapparat über die Wählscheibe und Telefonzellen bis zum Smartphone entwickelt, das heute in jede Hosentasche passt.
  • Obwohl fast alle ein Handy besitzt, telefonieren besonders junge Menschen immer weniger und schreiben lieber Nachrichten, statt zu reden.

Wer hat das Telefon erfunden?

Die meisten Menschen kennen den Namen Alexander Graham Bell. Der Amerikaner meldete 1876 ein Patent für sein Telefon an, das bedeutet, er liess sich seine Erfindung offiziell schützen. Aber wusstet ihr, dass schon 15 Jahre vorher ein deutscher Lehrer namens Philipp Reis ein Telefon gebaut hatte? Sein Gerät funktionierte zwar noch nicht besonders gut, aber die Idee war da. Wer also der wahre Erfinder ist, darüber streiten sich Fachleute bis heute.

Vom Riesenapparat zum Smartphone

Die ersten Telefone sahen ganz anders aus als das, was wir heute kennen. Sie waren gross, schwer und hatten eine Kurbel, die man drehen musste, um jemanden anzurufen. Später kamen Telefone mit einer runden Wählscheibe, auf der man mit dem Finger die Nummern drehen konnte. Danach folgten Tasten-Telefone und irgendwann die ersten Handys. Die waren anfangs so gross wie ein Schuhkarton! Heute passt ein Smartphone locker in jede Hosentasche und kann viel mehr als nur telefonieren: Fotos machen, Spiele spielen, Nachrichten schreiben und sogar im Internet surfen.

Telefonzellen

Früher standen überall in den Städten Telefonzellen. Das waren kleine Kabinen, in die man hineinging, um von unterwegs zu telefonieren. Man musste Münzen einwerfen oder eine Telefonkarte benutzen. Heute sieht man kaum noch solche Telefonhäuschen, weil fast alle ein eigenes Handy hat.

Tippen vs. Reden

Obwohl es in der Schweiz sogar mehr Handyverträge als Einwohner*innen gibt, telefonieren viele Menschen immer weniger. Besonders junge Leute schreiben lieber Nachrichten, statt zum Hörer zu greifen. Manche haben sogar ein mulmiges Gefühl dabei, jemanden anzurufen, das geht übrigens auch vielen Erwachsenen so!

Geschäftsführer gesucht!

Du willst nicht nur mitmachen, sondern gestalten? Hier ist deine Chance.

Die Chinderzytig – seit über 7 Jahren die Zeitung für und mit Kindern – sucht eine neue Geschäftsführung. Keine klassische „Verwalter*innen-Rolle", sondern eine echte unternehmerische Spielwiese für jemanden, der oder die Lust auf die Extrameile hat.

Geschäftsführer PDF

Helfen Sie uns, Chinderzytig werbefrei und frei zugänglich zu halten!

Wir von der Chinderzytig möchten die Lesefreudigkeit fördern und nicht einschränken. Deshalb stellen wir unseren Inhalt gratis zur Verfügung.

Unterstütze uns