Frösche
Frösche gibt es auf allen Kontinenten. Sie leben in warmen und kalten Regionen. Es gibt etwa 2600 verschiedene Froscharten auf der Welt. Einige davon sind sehr giftig. Frösche können bis zu 20 Jahre alt werden. In unseren Regionen sehen wir meistens grüne oder braune Frösche. In tropischen Ländern gibt es oft sehr bunte Frösche.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Frösche sind Amphibien. Das bedeutet, dass sie im Wasser und an Land leben können.
- Frösche leben auf der ganzen Welt und in verschiedenen Klimazonen.
- Erwachsene Frösche haben nur wenige Feinde. Ihre Jungen (die Kaulquappen) werden jedoch oft von anderen Tieren gefressen.
- Im Frühling quaken Frösche in der Paarungszeit besonders laut.
Der Frosch und sein Verhalten
Frösche sind Amphibien. Das bedeutet, dass sie im Wasser und an Land leben können. Ihre Körpertemperatur verändert sich mit der Temperatur ihrer Umgebung. Wenn es kalt ist, bewegen sie sich langsam. Wenn es warm ist, werden sie aktiver. Besonders abends und nachts sind Frösche wach und oft laut. Tagsüber ruhen sie sich aus oder sitzen im flachen Wasser in der Sonne. Wenn sie Angst haben, springen sie schnell ins tiefe Wasser. So lebt zum Beispiel der Wasserfrosch, den man auch Teichfrosch nennt. Nicht alle Frösche leben im Wasser. Der grüne Laubfrosch klettert gerne auf Bäume und Sträucher. An seinen Zehen hat er Haftballen. Damit kann er sich gut an Ästen und Blättern festhalten. Nur im Frühling geht er zum Fortpflanzen ins Wasser. Danach lebt er wieder auf den Bäumen. Der Grasfrosch lebt gerne in Wiesen, an Ufern oder in Wäldern. Auch er geht nur zum Laichen ins Wasser und kehrt danach schnell wieder aufs Land zurück.
Wovon leben Frösche und wer lebt von Fröschen
Frösche fressen Insekten und Würmer. Wenn sich ein Tier bewegt, schiesst die lange klebrige Zunge blitzschnell aus dem Mund heraus. So fängt der Frosch seine Beute. Frösche haben keine Zähne. Nur wenige Tiere fressen erwachsene Frösche. Dazu gehören einige Vögel und Schlangen. Gefährlicher ist es für die Kaulquappen. Sie werden oft von Fischen, Enten, Molchen oder Ringelnattern gefressen. Damit trotzdem einige Kaulquappen überleben, legen die Weibchen viele tausend Eier ins Wasser. Diese Eier nennt man Laich.
Warum quakt der Frosch so laut?
Frösche können sehr laut quaken. Das liegt an ihrer Schallblase. Manche Frösche hört man bis zu einem halben Kilometer weit. Je nach Art haben sie eine oder zwei Schallblasen. In der Paarungszeit benutzen die Männchen diese Laute, um Weibchen anzulocken. Der Laubfrosch ist bei uns besonders laut. Seine Schallblase kann fast so gross werden wie sein Körper. Mit seinem Quaken zeigt er sein Revier und versucht, Weibchen zu beeindrucken. Wenn ein Frosch beginnt zu quaken, machen oft weitere Männchen mit. Sie wollen ihre Stärke zeigen und ebenfalls ein Weibchen finden.
Der Frosch und seine Entwicklung
Junge Frösche sehen zuerst ganz anders aus als ihre Eltern. Aus den Eiern entwickeln sich zuerst Larven und danach Kaulquappen. Die Kaulquappen haben einen Schwanz, Augen und Kiemen. Mit den Kiemen holen sie Sauerstoff aus dem Wasser. Sie fressen Algen, Pflanzen und kleine Tiere. Nach etwa fünf Wochen wachsen zuerst die Hinterbeine. Danach entstehen auch die Vorderbeine. Nach ungefähr acht Wochen verschwindet der Schwanz langsam. Die Kiemen bilden sich zurück und aus der Kaulquappe wird ein kleiner Frosch. Dann schwimmt er an die Wasseroberfläche, holt seinen ersten Atemzug und springt an Land.
Der ausgewachsene Frosch
Wie gross ein Frosch wird, hängt von seiner Umgebung ab. Frösche haben einen runden Körper, starke Hinterbeine und kurze Vorderbeine. Sie besitzen Zehen. Frösche, die viel im Wasser leben, haben Schwimmhäute zwischen den Zehen. Frösche in unseren Regionen werden ungefähr 5 Zentimeter gross und wiegen etwa 7 Gramm. Der kleinste Frosch der Welt lebt in Ozeanien und wird nur 8 Millimeter gross. Der grösste Frosch ist der Goliathfrosch aus Westafrika. Er kann bis zu 40 Zentimeter lang werden.
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