LEGO® der Spielzeugklassiker
Alle Kinder kennen LEGO. Die bunten Bausteine aus Plastik gibt es in vielen Formen und Grössen. Mit ihnen lassen sich kleine und grosse Bauwerke bauen – nach Anleitung oder frei aus der Fantasie. Seit vielen Jahrzehnten sind sie aus Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Das Wort LEGO kommt aus dem Dänischen und bedeutet «leg godt» – «spiel gut». Die Erfolgsgeschichte begann 1932 in Billund, Dänemark. Heute gehört LEGO zu den grössten Spielzeugherstellern der Welt.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:
- Die Geschichte von LEGO begann 1932 in Billund, Dänemark.
- Der Schreiner Ole Kirk Kristiansen begann aus einer schwierigen Zeit heraus, Holzspielzeug herzustellen.
- LEGO kommt von «leg godt» – «spiel gut».
- In den 1940er-Jahren wurde Plastik als Spielzeugmaterial beliebt.
- Kristiansen hatte die Idee mit den zusammensteckbaren Plastikbausteinen.
- Heute gibt es Tausende bunte Bauteile, alle passen zusammen.
- LEGO ist einer der grössten Spielzeughersteller der Welt und noch immer in Familienbesitz.
Wie alles begann
Der Schreiner Ole Kirk Kristiansen gründete 1932 in Billund eine kleine Werkstatt. Wegen der grossen Wirtschaftskrise hatte er kein Geld mehr und musste alle Angestellten entlassen. Nur sein 12-jähriger Sohn half ihm noch. Aus Holzresten stellten sie kleine Spielsachen her – Figuren, Möbel und JoJos. Besonders beliebt war eine kleine Ente aus Holz auf Rädern, die man hinter sich herziehen konnte. Zwei Jahre später gab Kristiansen seiner Firma den Namen LEGO – «leg godt», was «spiel gut» bedeutet. Die Werkstatt wurde grösser, er konnte wieder Angestellte einstellen. Doch die bekannten LEGO-Steine gab es damals noch nicht.
In den 1940er-Jahren kam Plastik auf den Markt und wurde als neues Material für Spielzeug immer beliebter. Kristiansen wollte Neues ausprobieren und kaufte eine Maschine, mit der man Kunststoff formen konnte. Zuerst stellte er Rasseln in Fischform her, dann kam ihm die Idee für Bausteine, die Kinder zusammenstecken können.
Die ersten LEGO-Steine waren rot und weiss. Sie sahen den heutigen schon sehr ähnlich, hatten oben Noppen und liessen sich zusammenstecken. Aber sie waren nicht stabil, weil die Unterseite noch hohl war. Ende der 1950er-Jahre löste Kristiansen dieses Problem, indem er kleine Röhrchen einbaute. 1958 liess er seine Steine patentieren – also rechtlich schützen. Niemand durfte sie ohne Erlaubnis kopieren. In den folgenden Jahren entwickelte LEGO immer neue Teile: Dachziegel, Räder, Figuren und vieles mehr. Ab 1964 gab es Anleitungen in den Sets. 1969 kam LEGO Duplo für kleinere Kinder dazu. Das Besondere: Alle Steine – ob gross oder klein – passen bis heute zusammen.
LEGO – Fakten und Spass
1968 wurde in Billund das erste Legoland eröffnet. Heute gibt es Legolands in vielen Ländern. Der höchste LEGO-Turm steht in Deutschland: über 30 Meter hoch und aus mehr als 500'000 Steinen gebaut! 1978 kamen die ersten Minifiguren dazu – inzwischen wurden über acht Milliarden hergestellt. Sie sind damit die grösste „Bevölkerungsgruppe“ der Welt. LEGO bietet auch Computerprogramme an, mit denen man eigene Modelle am Bildschirm entwerfen kann. Einige LEGO-Sets sind heute sehr wertvoll. Und 2011 flog sogar ein LEGO-Astronaut namens „Benny“ mit einer NASA-Rakete ins All! LEGO entwickelt auch Roboter-Sets, zum Beispiel LEGO Mindstorms, LEGO Education und LEGO Boost. Damit können Schülerinnen und Schüler spielerisch lernen, wie Technik funktioniert. Bei Wettbewerben zeigen Kinder ihre Roboter und entdecken dabei Fähigkeiten, die ihnen später im Beruf helfen können. Seit 2014 gibt es auch Filme und Serien von LEGO. Sie sind weltweit sehr erfolgreich.
Besitzer von LEGO
LEGO gehört bis heute der Familie Kristiansen. Der Enkel des Gründers ist heute der Haupteigentümer. Die Familie ist eine der reichsten in Dänemark. Aus der kleinen Werkstatt von 1932 wurde ein riesiges Unternehmen, das heute zu den bekanntesten Spielzeugmarken der Welt zählt.
*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.
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