Touristen sonnen sich im Paradise Island Resort auf dem Malé-Atoll auf den Malediven, 14. Februar 2012.
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Sehnsuchtsziel Malediven

19.05.2026
Emil Georg Hager
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Für viele Schweizer*innen sind die Malediven ein grosses Traumziel für Ferien. Die Bilder mit weissen Stränden, klarem Wasser, tropischem Klima und bunten Unterwasserwelten begeistern viele Menschen. Besonders Menschen, die gerne tauchen oder schnorcheln, träumen von den Malediven. Doch ist es wirklich so besonders, einmal im Leben auf diese tropischen Inseln zu reisen?

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Mit dem Wasserflugzeug vom Meer in die Luft.
  • In einfachen Bungalows mit Fisch und Reis.
  • Von Unterwasserrestaurants zu Käse Sommeliers und Wein Lofts.

Ja, die Malediven sehen wirklich so aus wie auf den Fotos und in den Videos. Schon direkt nach der Ankunft am «Velana International Airport» auf der Insel Hulhulmale beginnt oft das erste Abenteuer. Viele Tourist*innen müssen nämlich nochmals weiterreisen, weil ihre Ferieninsel nicht direkt bei der Hauptstadt Male liegt. Dafür steigen sie in ein Wasserflugzeug. Im nahen «Noovilu Seaplane Terminal» steigen die Gäste in kleine Flugzeuge ein, die auf dem Wasser starten und landen können. Kurz danach hebt das Flugzeug direkt vom Meer ab. Resorts in der Nähe erreicht man mit Schnellbooten. Wer weiter nach Norden oder Süden reisen muss, steigt nochmals in ein Inlandflugzeug um.

Den Gepflogenheiten der internationalen Touristen angepasst

Das Ferienkonzept auf den Malediven ist einfach: «One Island. One Resort.» Das bedeutet, dass auf jeder Insel meistens nur ein einziges Resort steht. Die Malediven bestehen aus 26 Atollen und fast 1200 Inseln. Auf 189 Inseln gibt es Ferienresorts. Auf etwa 200 Inseln leben Einheimische. Rund ein Drittel der etwas mehr als einer halben Million Einwohner*innen lebt auf der Hauptstadtinsel Male. Male gehört zu den am dichtesten besiedelten Städten der Welt. Tourist*innen verbringen dort meistens nur wenig Zeit oder besuchen die Stadt nur für einen Tagesausflug.

Wichtig ist auch: Die Malediven sind das einzige Land der Welt mit einer vollständig muslimischen Bevölkerung. Wer Bürger*in der Malediven werden möchte, muss Muslim oder Muslimin sein. Es gilt die Scharia, also das islamische Rechtssystem. Auf den Resortinseln ist das Leben jedoch lockerer. Dort gehören Bier oder Wein für viele internationale Gäste einfach dazu. Auf lokalen Inseln gelten dagegen strengere Regeln. Dort soll man angemessene Kleidung tragen und Alkohol ist verboten.

1972 landeten die ersten 22 Feriengäste

Wenn man auf seiner Ferieninsel angekommen ist, kann das Inselleben beginnen. Die Unterkünfte sind heute oft luxuriös und die Gäste werden stark verwöhnt. Menschen, die schon früher auf den Malediven Ferien gemacht haben, erinnern sich oft an einfachere Zeiten zurück. Am 16. Februar 1972 kamen die ersten 22 Feriengäste auf den Malediven an. Die meisten kamen aus Italien. Damals gab es noch keinen grossen Luxus. Die Gäste wohnten in einfachen Bungalows und assen meistens Fisch und Reis. Heute ist das ganz anders. Das Essen spielt in vielen Resorts eine grosse Rolle und wird oft sehr aufwendig präsentiert.

Es gibt fast alles und oft in sehr hoher Qualität. Manche Resorts haben Unterwasserrestaurants mit Glaswänden. Dort können Gäste während dem Essen Fische beobachten. Viele Resorts haben auch Sommeliers, die passende Weine empfehlen. Teilweise befinden sich diese Weinräume sogar hoch oben oder unter dem Meeresspiegel. Auf einigen Inseln gibt es sogar Käse Sommeliers mit vielen verschiedenen Käsesorten aus der ganzen Welt.

Unbegrenzter Fisch- und Artenreichtum

Essen ist wichtig in den Ferien. Noch wichtiger ist für viele Gäste aber das Erlebnis auf den Inseln. Viele Menschen entspannen am Strand, gehen spazieren, schnorcheln oder machen Tauchausflüge. Viele Inseln haben nicht einmal einen Pool, weil das Meer schon genug Möglichkeiten bietet. Die Unterwasserwelt auf den Malediven ist besonders reich an Fischen und anderen Meerestieren. Das hat auch mit dem Schutz der Umwelt zu tun. Netzfischerei ist auf den Malediven verboten und auch Haie dürfen nicht gefangen werden. Deshalb kann man oft schon direkt am Strand viele Tiere beobachten.

Für Taucher*innen sind die Malediven ein echtes Paradies. Es gibt sehr viele verschiedene Fische und andere Meerestiere. Abenteuer unter Wasser gehören dort fast immer dazu. Bei meinen Tauchgängen habe ich gleichzeitig Haifische und Schildkröten gesehen. Ähnlich war es auch beim Schnorcheln am Hausriff. Dort vergisst man schnell die Zeit. Zum Beispiel ging ein deutscher Gast einmal schnorcheln und kam erst am späten Nachmittag zurück zur Rezeption, um seinen Zimmerschlüssel zu holen. Dort sagte man ihm aber, dass es diese Zimmernummer gar nicht gibt. Vor lauter Begeisterung für die Unterwasserwelt hatte er die Orientierung verloren und war auf einer Nachbarinsel gelandet. Deshalb sagen viele: Eine Woche Malediven fühlt sich an wie zwei Wochen Ferien an einem anderen Ort.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.

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