Angehörige des Krankenhauspersonals verteilen im Atatürk-Nationalkinderkrankenhaus in Kabul, Afghanistan, Lebensmittel an Patienten und deren Angehörige – inmitten einer schweren landesweiten Hunger- und Unterernährungskrise.
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Welternährungstag: «Hunger ist kein Schicksal»

22.10.2026
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Der Welternährungstag war bereits am 16. Oktober, aber das Problem des Hungers auf der Welt ist damit nicht gelöst. Millionen Menschen leiden an Hunger. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Kriege und Konflikte, Menschen, die deshalb aus ihrer Heimat fliehen müssen, schlechte Regierungen und die Veränderung des Klimas. Der Welternährungstag soll daran erinnern, dass Hunger kein Schicksal ist, das sich nicht verändern lässt.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Rund 8 % der Menschen auf der Welt leiden an Hunger. Etwa 150 Millionen Kinder bekommen nicht genügend Nahrung.
  • Besonders in Ländern mit Kriegen und Konflikten gibt es Hungersnöte. Auch extremes Wetter wie Überschwemmungen und lange Trockenzeiten kann Hunger auslösen.
  • Manche Regierungen kümmern sich nicht genügend um die Menschen in ihrem Land. Sie interessieren sich vor allem für das Geld, das sie mit Bodenschätzen verdienen können. Dabei nehmen sie in Kauf, dass Menschen hungern.
  • Der Unterschied zwischen armen und reichen Menschen ist gross. Ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des gesamten Vermögens auf der Welt.
  • Food Waste bedeutet Lebensmittelverschwendung. Das ist besonders in reichen Ländern ein wichtiges Thema.

Kernaussagen und Entwicklung

Rund 8 % der Weltbevölkerung leiden an Hunger. Das bedeutet, dass etwa jeder 13. Mensch auf der Welt ständig Hunger hat. In 47 Ländern und Gebieten gibt es grosse Probleme, weil nicht genügend Nahrung vorhanden ist. Diese Zahlen haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Das zeigen die Zahlen, die im Moment bekannt sind. Die Zahl der Hungersnöte ist stark gestiegen, unter anderem in Teilen Afrikas. Etwa 150 Millionen Kinder bekommen über längere Zeit zu wenig Nahrung. Deshalb können sie sich körperlich nicht richtig entwickeln. Ihnen und auch vielen Erwachsenen fehlen genügend gesunde Lebensmittel, sauberes Wasser und eine gute medizinische Versorgung. Manche Menschen haben sogar überhaupt keinen Zugang zu medizinischer Hilfe. Die wichtigsten Gründe dafür sind Kriege und Konflikte sowie extremes Wetter. Dazu gehören lange Trockenzeiten und Überschwemmungen, die ganze Ernten zerstören. Solche Wetterereignisse werden oft durch die Veränderung des Klimas ausgelöst. Reiche Länder geben besonders in den letzten Jahren weniger Geld für Entwicklungsprogramme aus. Dadurch wird es für die betroffenen Menschen noch schwieriger, genügend Nahrung zu bekommen.

Kinder sind besonders betroffen

Kinder leiden besonders stark unter Hunger. In vielen Ländern mit Hungersnöten gibt es noch traditionelle Regeln und Vorstellungen. Dort gelten Männer oft als wichtiger als Frauen. Auch Jungen werden bei der Verteilung des Essens häufig bevorzugt. Frauen arbeiten auf den Feldern und kümmern sich um die Kinder. Das machen sie auch während einer Schwangerschaft. Deshalb bekommen die Kinder oft zu wenig Aufmerksamkeit und nicht genügend oder nur sehr einseitiges Essen. Durch den Mangel an Nahrung und fehlendes Wissen über Hygiene steigt die Gefahr, krank zu werden.

Ungleichheit und Bekämpfung

Zwischen armen und reichen Menschen gibt es grosse Unterschiede. Weltweit besitzt ein Prozent der Bevölkerung fast die Hälfte des gesamten Vermögens. Auch in Ländern, in denen Menschen hungern, gibt es grosse Unterschiede zwischen Arm und Reich. Das bedeutet, dass einige Menschen mehr als genug zu essen haben, während andere nur sehr wenig bekommen. Menschen, die hungern, haben kaum eine Möglichkeit, sich allein aus dieser schwierigen Lage zu befreien. Die Regierungen in den Entwicklungsländern achten bei ihren Entscheidungen oft nicht auf die Bedürfnisse der ärmsten Menschen. Für diese Regierungen ist es wichtiger, wertvolle Bodenschätze an reiche Länder zu verkaufen, als die Landwirtschaft zu unterstützen und damit für genügend Nahrung zu sorgen. Viele Entwicklungsländer haben grosse Mengen an wertvollen Bodenschätzen. Dazu gehören zum Beispiel Kupfer, Öl, Kobalt und Bauxit. Aus Bauxit wird Aluminium hergestellt. Die Menschen, die in diesen Gebieten leben, können beim Abbau der Bodenschätze kaum mitarbeiten. Denn die Arbeit wird meistens von Maschinen erledigt. Wenn Menschen dort doch arbeiten können, ist die Arbeit sehr anstrengend. Wer Hunger hat, kann eine solche schwere Arbeit kaum über längere Zeit machen.

Es gibt verschiedene Entwicklungsorganisationen, die gegen den Hunger kämpfen. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, auf Englisch World Food Programme, ist die weltweit grösste Organisation, die Menschen in Not hilft und gegen den Hunger kämpft. Eine weitere Organisation ist die Welt Hunger Hilfe . Sie möchte weltweit beobachten, ob Menschen genügend und sicher Nahrung bekommen können. Durch mehr Gerechtigkeit soll die Versorgung mit Nahrung dort verbessert werden, wo es möglich ist. Daneben gibt es auch viele Hilfsorganisationen, die mit Kirchen verbunden sind.

Food waste betrifft uns alle

Lebensmittelverschwendung! Dieses Thema sollte uns alle beschäftigen, besonders wenn wir an den Hunger auf der Welt denken. Lebensmittel werden hergestellt, damit Menschen sie essen können. Doch viel zu oft landen sie nicht auf dem Teller. In den Geschäften unserer reichen Welt sind die Lebensmittel schön ausgestellt. Auf den Verpackungen steht ein Datum, bis wann sie haltbar sind. Viele dieser Lebensmittel werden nie verkauft! Was passiert dann mit ihnen? Brauchen wir wirklich eine so grosse Auswahl? Essen wir alles auf, was wir uns auf den Teller nehmen? Über solche Fragen sollten wir ab und zu nachdenken und sie im Alltag beachten. Viele von uns haben mehr als genug. Trotzdem gibt es leider auch bei uns Menschen, die hungern müssen. Inzwischen gibt es auch in der Schweiz Foodsave-Organisationen, zum Beispiel Tischlein deck dich. Diese Organisationen retten Lebensmittel, bevor sie vernichtet werden. Danach verteilen sie die Lebensmittel an Menschen, die sie dringend brauchen. Jeder und jede von uns kann dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel im Abfall landen.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.

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