Auf diesem Foto vom 2. Juni 2011 liegt eine Muschel auf dem ausgetrockneten Grund des Poyang-Sees, einem riesigen Feuchtgebiet, das durch die schlimmste Dürre in China seit Jahrzehnten ausgetrocknet ist, in Xingzi in der chinesischen Provinz Jiangxi.
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Welttag gegen Wüstenbildung: Wenn die Erde ihren Atem verliert

17.06.2026
Botond Kalotay
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Der 17. Juni ist weltweit ein wichtiger Tag. An diesem Datum findet der offizielle Welttag gegen Wüstenbildung und Dürre statt. Dieser Tag soll auf ein grosses Umweltproblem aufmerksam machen, das die Zukunft unseres Planeten bedroht. Wenn fruchtbarer Boden austrocknet und sich mit der Zeit in Wüstensand verwandelt, verlieren Millionen von Menschen ihre Lebensgrundlage. Deshalb soll dieser Tag dazu aufrufen, die wertvolle Erde besser zu schützen. Doch wie entsteht dieses Problem? Welche Folgen hat es für uns und wie können wir die Ausbreitung der Wüsten gemeinsam stoppen?

Die Ursachen: Wenn der Boden seine Kraft verliert

Der wichtigste Grund für die zunehmende Wüstenbildung ist eine gefährliche Verbindung aus Klimawandel und menschlichem Verhalten. Fachleute nennen die Wüstenbildung auch Desertifikation. Weil sich die Erde immer weiter erwärmt, gibt es in vielen Regionen lange Hitzeperioden und zu wenig Regen. Dadurch trocknet der Boden aus. Starke Winde können dann die fruchtbare obere Erdschicht wegtragen. Gleichzeitig wird die Natur durch intensive Landwirtschaft stark belastet. Für neue Weideflächen werden grosse Wälder abgeholzt. Ausserdem werden viele Felder ohne längere Pausen genutzt. Dadurch verliert der Boden immer mehr Nährstoffe und kann sich nicht mehr von selbst erholen.

Die Folgen: Hunger und verlorener Lebensraum

Die Folgen dieser zunehmenden Austrocknung sind für viele Menschen sehr schwer. Auf unfruchtbaren Böden können keine Lebensmittel wie Getreide oder Gemüse mehr wachsen. Auch Nutztiere finden oft kein Futter und kein Wasser mehr. Besonders in trockenen Regionen Afrikas, Asiens und Südamerikas führt dies zu schweren Hungersnöten. Millionen von Menschen müssen deshalb ihre Heimat verlassen und in andere Länder ziehen. Diese Menschen werden oft Klimaflüchtlinge genannt. Dadurch können neue Konflikte entstehen. Auch viele Tier und Pflanzenarten verlieren ihren natürlichen Lebensraum. Gleichzeitig tragen grosse Staubstürme Sand über Tausende von Kilometern. Dadurch wird die Luftqualität sogar in weit entfernten Städten schlechter.

Die Rettung: Grüne Mauern und kluge Ideen

Um diese weltweite Krise zu stoppen, suchen Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Umweltschützer nach Lösungen. Besonders wichtig sind das Pflanzen von Bäumen und ein sorgfältiger Umgang mit Wasser. Ein bekanntes Beispiel ist das Projekt der Grünen Mauer in Afrika. Dort wird ein langer Gürtel aus Bäumen quer durch Afrika gepflanzt. Dieser soll den Wüstensand der Sahara aufhalten und dem Boden wieder mehr Feuchtigkeit geben. Gleichzeitig müssen Bäuerinnen und Bauern lernen, ihre Felder schonender zu nutzen. Regenwasser kann in grossen Becken gesammelt werden. Ausserdem sollte möglichst auf künstliche Bewässerung verzichtet werden, weil sie den Boden langfristig schädigen und versalzen kann. Am Ende sind aber auch wir alle gefragt. Wir können unser Verhalten anpassen und Politikerinnen, Politiker sowie grosse Unternehmen dazu auffordern, sich stärker für den Schutz von Klima und Böden einzusetzen. So können auch zukünftige Generationen genügend Nahrung anbauen.

Nun bist du dran

Was denkst du?

Hast du in den letzten Jahren auch bemerkt, dass die Sommer immer trockener werden und viele Bäche weniger Wasser haben?

Glaubst du, dass reiche Länder mehr Geld ausgeben sollten, um ärmeren Regionen beim Pflanzen von Bäumen gegen die Wüste zu helfen?

Was können wir in unserem Alltag tun, um Wasser zu sparen und das Klima zu schonen?

Frage nach, bilde dir deine Meinung, sprich darüber – und melde dich doch auch bei uns. Entweder mit auf Facebook oder durch unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Rückmeldungen.

*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A2 vereinfacht.

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