Auszubildende Trampilotin im Fuehrerstand eines Cobra-Trams der VBZ waehrend des Fahrunterrichts im Rahmen ihrer Ausbildung zur Trampilotin, am Donnerstag, 11. Juli 2024 in Zuerich.
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Busfahrer*innen sind erschöpft

06.05.2026
Camila Gonçalves
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Was ist mit Busfahrer*innen los? Was ist mit den Arbeitsbedingungen und kann etwas verändert werden?

Laut einer neuen Studie von TRAPHEAC sind Busfahrer*innen erschöpft. Trotz immer besseren Bussen mit mehr Technologie, werden die Arbeitsbedingungen schlechter. Dies hat Auswirkungen auf die Arbeit von Busfahrer*innen und kann sowohl sie wie auch die Passagier*innen gefährden.

Wie sieht es mit den Arbeitsbedingungen aus?

Die Arbeitsbedingungen hätten sich in den letzten Jahren verschlechtert. Busfahrer*innen nennen dabei unter anderem der sich verändernde Verkehr. Beispielsweise seien Scooters auf den Busspuren ein zusätzlicher Stressfaktor. Zudem hätten Busfahrer*innen auch unangebrachte Arbeitszeiten. Teilweise haben sie Arbeitsschichten von 8-12 Stunden mit zu wenig Pausen dazwischen. Diese Arbeitsbedingungen kämen auch vom finanziellen Druck, unter dem gewisse ÖV-Anbieter stehen. Ein weiteres Problem ist, dass es zu wenig Busfahrer*innen gibt. Die schlechten Arbeitsbedingungen können auch zu gesundheitlichen Folgen führen, sowohl physisch wie auch psychisch.

Gewerkschaften (das sind Organisationen, in denen sich Arbeitnehmende vereinen und ihre Forderungen gemeinsam bei Arbeitgebenden anbringen können) setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen ein. Auch die Arbeitgebenden sehen Handlungsbedarf. Zurzeit prüfen einige davon, ob Ruheräume eingeführt werden können, wo sich Busfahrer*innen in den Pausen zurückziehen können. Jedoch muss sich auch auf politischer Ebene etwas ändern. Solange dem ÖV nicht mehr Geld gesprochen wird und Gesetze für Arbeitsbedingungen nicht verschärft werden, wird sich wahrscheinlich nur wenig ändern. Dabei ist Sicherheit im öffentlichen Verkehr extrem wichtig.

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