Ein Blick auf die Zitadelle von Machu Picchu, Südandenregion von Cusco, Peru, 05. April 2019 (Ausgabe vom 08. April).
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Der Pfade der Inkas: Eine Reise zu den Wurzeln Südamerikas

14.05.2024
Kanita Willner
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Stellt euch vor, ihr wandert auf alten Steinpfaden, hoch oben in den Bergen, umgeben von nebelverhangenen Wäldern und geheimnisvollen Ruinen. Dies sind die Pfade der Inkas, einer faszinierenden Zivilisation, die vor Hunderten von Jahren in Südamerika lebte.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn es einfach schnell gehen soll, dann findest du in diesem Kasten die Hauptaussagen des Artikels:

  • Die Inkas bauten ein riesiges Reich in Südamerika auf, das Teile des heutigen Perus, Boliviens, Ecuadors und Chiles umfasste.
  • Sie waren Meister der Architektur und des Strassenbaus, deren Werke noch heute zu bewundern sind.
  • Machu Picchu, eine ihrer berühmtesten Städte, zieht jährlich Tausende von Besuchern an.

Wie die Inkas ihre Welt formten

Vor langer Zeit, bevor es moderne Länder wie Peru oder Chile gab, herrschten die Inkas über ein riesiges Reich in den Anden. Diese mächtigen Kulturen waren meisterhaft im Bauen und erfahren in der Landwirtschaft. Sie verstanden es, in Einklang mit den Bergen, Flüssen und Wäldern zu leben, die sie ihr Zuhause nannten. Ihre Städte, gebaut aus riesigen Steinblöcken, die so genau geschnitten waren, dass sie ohne Mörtel perfekt zusammenpassten, sind noch heute sichtbar und erstaunen die Welt.

Die verborgenen Geschichten der Inka-Baukunst

Die Bautechniken der Inkas waren so fortschrittlich, dass viele ihrer Bauten Erdbeben überstanden haben, die modernere Gebäude zerstören würden. Diese Technik ermöglichte es ihnen, auf steilen Berggipfeln Städte wie Machu Picchu zu errichten ohne moderne Maschinen oder Werkzeuge. Diese Stadt wurde erst im frühen 20. Jahrhundert wiederentdeckt und ist heute eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Südamerika. Die Inkas hinterliessen zwar keine schriftlichen Aufzeichnungen, aber ihre beeindruckenden Bauwerke und sorgfältig angelegten Strassen erzählen Geschichten von ihrer tiefen Verbindung zur Natur und ihrem ausgeklügelten gesellschaftlichen System.

Was wir heute von den Inkas lernen können

Auf den Pfaden der Inkas zu wandern bedeutet, in die Fussstapfen einer verschwundenen Welt zu treten und von ihr zu lernen. Ihre Geschichte erinnert uns daran, wie Menschen ihre Umgebung prägen können und wie wichtig es ist, unsere Natur zu schützen und zu schätzen. Jedes Mal, wenn jemand die alten Inka-Pfade entlangwandert, erwacht ein Stück Geschichte zum Leben, eine Geschichte, die uns viel lehren kann.

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