Jerusalema bringt die Menschen zum Lachen.
Philipp

Die Polizei, dein Freund und Jerusalema-Tänzer

20.01.2021
Lars Ziörjen

Auf dem offiziellen Youtube-Kanal der Zuger Polizei heisst es, dass es manchmal nicht viel brauche, um dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen. Aktuell haben wir ein Lächeln mehr als nötig. Da kommt die Jerusalema-Challenge sowie die Tanzeinlage der Polizei zum richtigen Zeitpunkt. Doch, woher kommt der Hype um die Challenge rund um diesen Hitsong?

Wenn man in einer Suchmaschine den Begriff “Jerusalema Challenge” eingibt, finden sich unzählige Tanzvideos. Jedoch nicht nur von Influencern, die sich am Liebsten selbst betrachten, sondern auch von seriösen Firmen und Institutionen. Nebst der Zuger Polizei haben bereits diverse Spitäler getanzt, Flughafenbelegschaften, Feuerwehrmänner- und -frauen. Auch das Paraplegikerzentrum Nottwil hat ein Video aufgenommen, Einkaufshäuser, Unternehmen, Gymnasien und sogar der FC Basel (wo bleibt YB??). Woher kommt das Lied und die Challenge?

Überhit aus Südafrika

Kgaogelo Moagi, heute besser bekannt unter dem Künstlernamen Master KG hat im Jahr 2019 mit der Sängerin Nomcebo Zikode in Südafrika den Song “Jerusalema” aufgenommen. Im 2019 noch wenig bekannt, brauchte auch dieser Song die passende Zeit und das Glück. Das Glück lag diesmal in der Corona-Zeit mit dem internationalen Lockdown im Frühling. Als erste Tanzvideos zu diesem Song im Internet die Runde machten, wurde aus dem Song ein riesiger Überhit.
Der Song ist in der Sprache Zulu aufgenommen, der meist gesprochenen Sprache in Südafrika. Er besingt die Sehnsucht nach der israelischen Stadt Jerusalem, die als Ort der Hoffnung dargestellt wird.

Trendsetter TikTok

Wieder einmal wurde auf TikTok ein Trend geboren: Die Jerusalema Challenge. Die Tanzvideos hatten auf dieser Social Media-Plattform ihren Ursprung und verteilen damit grosse Freude weltweit. Das Lied, der Rhythmus und nun die unzähligen Tanzvideos sollen aufheitern und glücklich machen. In einem Interview mit dem Magazin “Stern” sagt Master KG: “Musik erfrischt uns und gibt uns das Gefühl, noch am Leben zu sein und dass das Leben es immer noch wert ist und erinnert uns daran, dass die Dinge nicht für immer so sein werden.” Dem pflichten wir von der Chinderzytig bei: ein Tag ohne Lächeln, auch in dieser anspruchsvollen und zuweilen traurigen Zeit, ist ein verlorener Tag. Es kommen wieder sonnigere Zeiten, ganz gewiss. Bis dahin warten wir geduldig - und tanzen mit! Youtube hat noch Platz für weitere Videos der Jerusalema Challenge. Auch wir freuen uns über eure Einsendungen!

Nun bist du dran

Warum nicht ein eigenes Video basteln? Frag deine Lehrpersonen, ob sie mitmachen. Tanzt, lacht und freut euch. Oder macht ein Video innerhalb der Familie. Was sagen deine Eltern und weitere Erwachsene zum Thema? Frag sie! Sprich darüber – und melde dich doch auch bei uns. Entweder mit einem Kommentar in der Kommentarspalte, auf Facebook oder durch unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Rückmeldungen.

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