Heuschrecke auf einem Grashalm
Trollinho

Heuschrecken plagen Ostafrika

1.03.2020
Lars Ziörjen

Am Horn von Afrika im Osten des Kontinents findet die schlimmste Heuschreckenplage seit 25 Jahren statt. Massive Schäden gibt es bereits, nun befürchtet man auch noch eine Hungersnot.

Massenhaft Tiere überfluten Länder im Osten von Afrika. Bis zu 80 Millionen Tiere gehören zu einem Schwarm. Ein so grosser Schwarm reist täglich ungefähr 130 Kilometer weit (weiter als von Bern nach Zürich) und frisst so viel, wie ca. 70'000 Menschen an einem Tag.

Eine Katastrophe

Diese Katastrophe trifft Länder wie Somalia, Kenia und auch Aethiopien. Heuschreckenplage ist für diese Länder noch extremer, weil sie sowieso schon zu kämpfen haben. Armut, Hungersnot, aber auch Terrorismus bremsen die Länder. Gerade Terroristen verhindern die Bekämpfung der Tiere, weil sie befürchten, dass die Terroristen-Verstecke entdeckt werden. So werden sogar Flugzeuge abgeschossen, die doch nur Gift über die Heuschreckenschwärme herunterlassen wollten. Gut für die Tiere, die sich ungestört weiterverbreiten können.

Notstand - und es wird noch schlimmer

Somalia hat den Notstand ausgerufen, das heisst, um Hilfe gebeten. Alleine schaffen sie es nicht mehr. Ein Grossteil der Ernten ist vernichtet, viele Menschen hungern. Die Tiere haben optimale Bedingungen, da das Wetter warm und regnerisch ist. So befürchtet man, dass die Schwärme noch 500-mal grösser werden, als sie es jetzt schon sind. (Rechne: 500 x 80’000'000 = 40’000’000’000 Tiere pro Schwarm).

Eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmasses.

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