Aufgeschlagenes Heft mit Ausdruck 'Yes you can'
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Von Dagobert Duck zu Robin Hood

8.03.2020
Lars Ziörjen

Steve Jobs erfand die Firma mit dem Apfel. Dank iPhone, iPod, iMac und vielen anderen Produkten wurden Apple und er weltberühmt – und steinreich. Nach seinem Tod hütet seine Frau nun das Vermögen, das sich auf etwa 20 Milliarden schätzen lässt. Doch anstatt es in einem Geldspeicher aufzubewahren will sie das Vermögen nun schrittweise verteilen. Zum “Tag der Frau” am 8.3. zeigen wir ein Beispiel einer tollen Frau, die Gutes tun will.

Laurence Powell heisst die Frau, die schrittweise bis zu ihrem Tod alles Geld einsetzen will. Einsetzen, um die Welt zu verändern. Zu verbessern. Sie äusserte sich im Januar in der New York Times (Zeitung aus den USA) zu ihren Plänen. Good news aus der Finanzwelt?

Sie will das erhaltene Geld sozial einsetzen

Steve Jobs sei ein Mann gewesen, der nie für die Anhäufung von Geld gearbeitet habe. Deshalb wolle sie nun das von ihm geerbte Geld ebenfalls einsetzen und nicht anhäufen. Dies wüssten auch ihre Kinder, die vom Geld nichts erben sollen. Doch, wie setzt man 20 Milliarden (20'000'000'000.-) Dollar ein? Es sei nicht richtig, sagt sie, dass Einzelpersonen eine riesige Menge an Reichtung anhäufen. Und Millionen von Menschen hätten im Gegenzug dazu fast nichts. Das sei nicht fair.

Die Welt verändern

Nun will sie, genau wie ihr Mann, die Welt verändern. Verbessern. Das könne man, sagen beide.

Laurence Powell macht sich stark für Jugendliche, die keine College-Ausbildung bezahlen können. Oder jene Jugendliche, die als Kinder von illegalen Einwanderern in die USA möchten, dies jedoch nicht dürfen.

Mit ihrem Geld will sie die unfaire Verteilung zwischen Reich und Arm bekämpfen. Eine Kampfansage an Menschen wie Donald Trump? Reicht das, um die Welt zu verbessern? Oder ist es ein einsamer Versuch, der doch nichts verändern wird?

Das ganze Interview der in der New York Times (auf Englisch!).

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