Europa im Schwitzkasten: Die historische Hitzewelle und ihre Folgen
In den letzten zwei Wochen war es in vielen Teilen Europas sehr heiss. Die Hitzewelle dauerte lange an und betraf Gebiete von der Iberischen Halbinsel bis nach Mitteleuropa. An vielen Orten stiegen die Temperaturen auf über 40 Grad. An vielen Messstationen wurden neue Rekorde gemessen. Die Hitze ist für Menschen und für die Natur eine grosse Herausforderung. Doch warum war es so heiss? Welche Folgen hat die Hitze und welche Rolle spielt der Klimawandel?
Historische Rekorde von Spanien bis Deutschland
Der Grund für die Hitzewelle ist eine grosse Menge heisser Luft aus der Sahara. Diese heisse Luft breitete sich über Europa aus. Dadurch wurden an manchen Orten Temperaturen gemessen, die es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie gegeben hatte. In Spanien wurden mehr als 45 Grad gemessen. Frankreich erlebte den heissesten Junitag seiner Geschichte. In Deutschland wurden 41 Grad gemessen. Auch in der Schweiz war die Hitze sehr stark. In Basel stiegen die Temperaturen auf bis zu 39 Grad. Viele Städte hatten mehr als zehn sehr heisse Tage hintereinander. Auch nachts wurde es oft kaum kühler.
Gesundheitliche Folgen und wie wir uns schützen können
Die grosse Hitze kann für Menschen gefährlich sein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass allein in der letzten Juniwoche etwa 1000 Menschen in Europa wegen der Hitze gestorben sind. Ärztinnen und Ärzte nennen grosse Hitze manchmal einen stillen Killer. Viele Menschen sterben nicht direkt an der Hitze. Die Hitze kann aber Krankheiten am Herzen oder an der Lunge verschlimmern. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, kranke Menschen und kleine Kinder. Die Behörden geben wichtige Tipps zum Schutz. Man sollte sich während der Mittagshitze nicht zu stark anstrengen. Fenster und Läden sollten tagsüber geschlossen bleiben, damit die Räume kühl bleiben. Ausserdem soll man genug Wasser trinken, auch wenn man keinen Durst hat. Zwischen 11 Uhr und 18 Uhr sollte man möglichst nicht direkt in die Sonne gehen.
Aussicht für die Zukunft
In den nächsten Wochen könnte zeitweise kühlere Luft aus Richtung Atlantik nach Europa kommen. Trotzdem bleiben die Temperaturen in vielen Regionen wahrscheinlich höher als normal. Die stärkste Hitze könnte sich dabei mehr in Richtung der Balkanstaaten verlagern. Auch die Schweiz bleibt betroffen. Im Tessin sollen die Warnstufen hoch bleiben. In vielen Teilen des Landes werden die Temperaturen bald wieder über 30 Grad steigen. Solche langen Hitzeperioden haben Folgen für die Umwelt und die Wirtschaft. Die Trockenheit in Wäldern und auf Feldern kann noch stärker werden. Dadurch können Ernten verloren gehen. Auch die Gefahr von Waldbränden steigt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler glauben, dass solche Wetterextreme wegen des Klimawandels in Zukunft häufiger werden. Deshalb müssen wir lernen, wie wir uns besser vor grosser Hitze schützen können. Ausserdem brauchen wir langfristige Lösungen, damit die Schäden durch solche Wetterextreme kleiner werden.
Nun bist du dran
Wie hast du die extremen Temperaturen der letzten Tage erlebt und was tust du, um dich bei grosser Hitze abzukühlen?
Sollten Städte deiner Meinung nach mehr Grünflächen und Schattenplätze bauen, um die Hitze in den Wohnvierteln zu senken?
Glaubst du, dass wir in Zukunft im Sommer wegen der Hitze längere Pausen in der Schule oder bei der Arbeit brauchen werden?
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*Mit Unterstützung von ChatGPT vom Original Niveau B2 auf A1 vereinfacht.
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